Der Food Guide für Hanoi – DAS Mekka für jeden Foodie

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Der Food Guide für Hanoi!

Nein… das ist er sicherlich nicht, denn es ist eine schiere Unmöglichkeit für diese wuselige Milionenstadt so etwas wie einen Food Guide für Hanoi zu schreiben (und sich dann noch anzumaßen es wäre DER Food Guide für Hanoi). Diese wuselige, sympathisch chaotische Großstadt im Norden Vietnams und gleichzeitig die Hauptstadt Vietnams hält neben all den Sehenswürdigkeiten auch allerlei Köstlichkeiten bereit um den Gaumen zu verwöhnen.

Vietnam hat eine wechselvolle Geschichte und das spiegelt sich auch in der Küche wieder.

Die Chinesen haben ihren Fußabdruck hier hinterlassen, wie auch die Franzosen und in der neueren Zeit natürlich auch westliche Einflüsse, die hier zu einer großen Fusion traditioneller und der anderen Küchen führen.

“Der Vietnamese” isst meistens an kleinen Ständen, auf ebenso kleinen Plastikstühlen am Straßenrand.
Meist gibt es Reis oder Reisnudeln als Beilage oder eine Pho Bo – eine Reisnudelsuppe mit Rindfleischeinlage als alleiniges Mahl.

Aber es gibt auch einige Leckereien von denen ich hier die ein oder andere mit euch teilen möchte, es ist zwar nicht DER food guide für Hanoi – aber immerhin ein Hinweis auf das ein oder andere Schmankerl.

Der Kaffee

Vietnamesischer Kaffee ist etwas besonderes, durch Fermentation weist dieser ein haselnussartiges Aroma auf.
Er wird stark getrunken, so stark dass er fast schon eine ölige Konsistenz zu haben scheint, wenn er aus den kleinen Edelstahlfiltern, dem “Phin”, in das Glas tropft auf welches er aufgesetzt wird.

Das Glas ist meistens (ich habe es noch nie anders gesehen) mit einem fingerbreit gezuckerter Kondensmilch “Sua” gefüllt, sodass das ganze nicht nur haselnussig und stark, sondern auch sehr süss getrunken wird.
Je nach Geschmack und Laune kann man sich noch einige Eiswürfel, “Da”, in das Glas geben lassen und einen wundervollen Eiskaffee trinken.

Diesen “Ca Phe Sua Da” gibt es an jeder Ecke und kostet zwischen 15.000 und 35.000 VND – je nachdem ob in der Kaffeehauskette oder am Straßenrand.

Mir ist noch nie ein schmackhafterer Koffeinshot begegnet – lesenswert ist auch dieser Artkel HIER auf www.schwarzundheiss.de

Ganz besonders für Hanoi ist der “Egg Coffee” – der “Eierkaffee”.

Natürlich findet sich im Glas der erwähnte Kaffee, auch mit einem kleinen Schuss Kondensmilch und natürlich mit etwas Eis aber etwas weniger von allem als sonst denn die Masse mit der das Glas gefüllt wird, darum dreht sich der ganze Spaß.

Eierschaum 🙂

Das Café “Giang” welches es seit 1906 besteht, beansprucht für sich dieses Getränk erfunden zu haben.

Eigelb wird mit etwas, wie könnte es anders sein, gezuckerter Kondensmilch und etwas Frischkäse schaumig und cremig aufgeschlagen und oben auf den Kaffee gegeben, dazu natürlich noch eine handvoll gecrushtes Eis.

So entsteht eine herrliche Speise zum löffeln, trinken, dahinschmelzen.

Eine wahre Köstlichkeit.

Giang serviert das in verschiedenen Variationen – zum Beispiel wird der Schaum mit Zimt vermischt, neben Kaffee, Tee und Reis wird nämlich auch Zimt im Norden Vietnams angebaut.

Das Cafe Giang findet ihr HIER

Einen ausführlicheren Artikel zum Egg Coffee HIER

Pho Cuon Phong

Eine weitere Spezialität aus Hanoi die in jedem Food Guide für Hanoi zu finden sein sollte ist das erwähnte Pho Cuon Phong.

Pho Cuon sind eine Art frische Frühlingsrollen.
Reisnudelteig der um Gemüse gewickelt und in Fischsosse getunkt mit den Fingern gegessen wird.

Für Pho Cuon Cong wird mehrlagiger Reisnudelteig in mundgerechte Stücke geschnitten und dann heiss ausgebacken.
Auf dem Teller findet sich dann ein ganzer Stapel goldbraun frittierter Kissen der Glückseligkeit.
Aussen Knusprig, innen heiss und saftig.
Damit nicht genug – auf diese Knusperkissen kommt gebratenes “Morning Glory” also Kale unter das etwas Rindfleisch, ein paar Pilze, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch gemischt sind – das variiert aber von Stand zu Stand etwas. Kale ist immer dabei und, ganz wichtig, Sosse.

Diese Soße wird großzügig über das alles gegossen, sodass alles sehr saftig wird aber gleichzeitig knusprig bleibt.

Es ist soetwas wie das vietnamesische “Poutine”.

Das Pho Cuon Phong Viertel findet ihr HIER, eine beweitere Möglichkeit ist uns HIER kannt.

Gegrillter Hund

Food Guide für Hanoi
Hot Dog auf Vietnamesisch

Wer es wirklich probieren will kann sich einen echten “Hot Dog” bestellen.
Wir haben es nicht gemacht, aber es muss ja nicht schlecht sein.

Meistens wird Hund zum Monatsende angeboten, das soll Kraft, Glück und…natürlich…Potenz bringen.

Uns ist noch ein Ort in Erinnerung an dem es in Hanoi Hund gibt – diesen findet ihr HIER.

Eine landestypische Speise und deswegen auch im Food Guide Hanoi.

 

Bia Hoi Ha Noi

Bia Ah Hoi gibt es an fast jeder Ecke und gehört definitiv in den Food Guide Hanoi.
Das ist frisch gebrautes Bier welches fast so schnell ausgeschenkt wird wie es gebraut wurde.
Es ist wenig gereift und daher nicht so sprudelig und auch etwas milde.
Meistens wird es auch mit Reis gebraut und ist ein Garant für Kopfschmerz wenn man einige Becherchen genossen hat.

Food Guide für Hanoi
Bia Hoi Ha Noi

Bia Hoi wird direkt aus dem Fass am Strassenrand in 0,3er Plastikbecherchen gezapft, meistens sogar recht kühl und für den erschwinglichen Preis von 5.000 vietnamesischer Dong.

Immer gut für eine schnelle Erfrischung zwischendurch.
Im Old Quarter finden sich einige Anbieter an der sogenannten Beer Corner HIER .
Aber auch sonst immer mal wieder im ganzen Land an jeder dritten Ecke verteilt.

Wer kein Bia Hoi getrunken hat war nicht in Vietnam.

Zum Wikipedia Eintrag über Bia Hoi geht es HIER lang.

 

Banh Mi

Food Guide für Hanoi
Banh Mi

Banh Mi gibt es an fast jeder Ecke, jeder hat da so sein Spezialrezept und ändert etwas in Sosse, oder Würzung des Fleisches, ob das Brot getoastet ist oder nicht.

Banh Mi ist zweifelsohne den Franzosen zu verdanken, es handelt sich hier um ein etwa 20cm langes Baguette, der Länge nach aufgeschnitten und in den verschiedensten Variationen belegt. Pate, Omlette, Huhn, Rind oder Schwein, verschiedenstes Gemüse und fast immer Koriander – plus natürlich verschiedenste Soßen.
Von Ketschup bis Muttis Geheimsoße.
Die Preisspanne bewegt sich zwischen 15.000 und 35.000 Dong – je nach Belag.
Es schadet nichts bei einer Wanderung oder einer langen Zugfahrt, zum Beispiel mit dem Nachtzug nach Sapa, ein Banh Mi im Rucksack zu haben.

Vorausgesetzt man lässt die Majonaise weg…. ansonsten – siehe HIER

 

 

 

 

 


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