Vom Aufhören …

Eingetragen bei: Über, vom Aufhören | 2

Es ist so leicht gesagt:
“Ich will nicht mehr, ich gehe jetzt.”
Ich kündige, ich laufe ans andere Ende der Welt, ich brauche Abstand,
neuen Input, Erfahrungen, den Geschmack von Freiheit, etwas Ruhe um und in mir.

Es ist die Erkenntnis, dass ein Hamsterrad von innen wie eine Karriereleiter aussehen kann.
Es ist die Erkenntnis, dass man für sich und nicht für eine Firma arbeitet.
Es ist die Erkenntnis, dass es seiner eigenen Freiwilligkeit unterliegt wie weit man geht – oder eben nicht.
Es ist die Erkenntnis, dass die Lebensplanung – die ist die man für sich selbst zeichnet.

Man muss nicht immer nur auf die Schule gehen, Studieren, Arbeiten, Karriere machen um sich weiter zu entwickeln, auch wenn dies wichtig ist, man kann sich auch mit Menschen unterhalten, durch Museen schlendern, Musik hören und Zeitung lesen, oder ans Ende der Welt reisen um seinen Horizont zu erweitern oder zu durchbrechen – man muss sich aber im klaren darüber sein, dass sich mit dem letztgenannten Optionen eher kein neues Auto kaufen, oder ein Haus bauen lassen wird.

Die Freiheiten die man sich durchs Aufhören erschafft, gehen mit einer Abkehr von der materialistisch orientierten Welt einher, im Grunde steht zu Anfang des Abenteuers die Fromm`sche Frage: “haben oder sein”.

Produzieren um zu konsumieren, oder verzichten um zu fühlen?

Geld, oder ein ähnliches Zahlungsmittel, ist ein Mittel in dieser Welt ohne welches man in den weitesten Teilen auf dieser Erde nicht allzuweit kommen wird, etwas Arbeit sollte deshalb man immer einplanen – und sei es nur um ein kleines Kissen für Treibstoff und Medikamente zu haben, dennoch stellt es einen eklatanten Unterschied dar ob man nun seinen eight to five Job ausübt oder ob man eine Woche lang Orangen pflückt um dann einige Tage reisen zu können.

Es ist die Erkenntnis, dass es an einem selbst liegt zu wählen und die Freiwilligkeit dieser Entscheidung bewusst erkannt werden muss, ohne sich von dieser überfordern oder einschüchtern zu lassen.

Wer jedoch der Meinung ist vor seinen Problemen davon laufen zu können, dem sei gesagt, dass dies nicht funktionieren wird denn diese sind meistens durch einen selbst gemacht. Wer jedoch seine Entscheidung bewusst mit sich im reinen zu treffen vermag einen Schritt nach aussen zu machen um sich etwas von dieser Wahnsinnig schnell drehenden Welt zu distanzieren, der wird große Chancen haben einen wahren mehr Wert aus dieser Entscheidung zu ziehen.

Nicht mit Gold aufzuwiegen – aber mindestens genauso wertvoll.


Wenn ihr wissen wollt wo wir gerade stecken, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

Habt ihr Fragen und Anregungen oder Themenvorschläge?
Dann Lasst es uns wissen!

Hat es gefallen? Dann auch!

Ihr findet uns für die „latest News“ auch auf Facebook unter:
www.facebook.com/rollkoefferchen

Unseren Youtube Kanal findet ihr unter:
www.youtube.com/c/RollkoefferchenDe




2 Antworten

  1. Anna Schostek

    Hallo Hotze,

    deine Worte haben mich sehr berührt. Sie spiegeln die Gedanken und Beweggründe, warum auch ich für eine Zeit ins Ausland gegangen bin. Danke. Freu mich auf weitere Beiträge. Liebe Grüße, Anna.

    • Hi Anna,
      schön, dass es Anklang gefunden hat und Du dich wiedergefunden hast.
      Dir auch alles Liebe.
      Hotze

Hinterlasse einen Kommentar