Angkor Wat. – Angkor What? – Angkor Wat!

Eingetragen bei: Kambodscha | 2

Angkor Wat wird den meisten unter uns ein Begriff sein, denn diese unüberschaubar große Tempelanlage, mit ihrer herrlichen, im Laufe der Jahrhunderte durch buddhistische und hinduistische Einflüsse geprägte Architektur ist etwas ganz besonderes. Für uns ist es nicht nur Eines der ganz
besonderen sehenswerten UNESCO Weltkulturerbe, sondern ein wahrhaftiges Weltwunder.

Um 1000n.Chr. wurde auf dem Zenit des Khmer Reiches, welches sich von Thailand, Teilen Myanmars, Laos und eben Kambodscha, Angkor Wat errichtet. Eine Tempelanlage zu Ehren des Königs, um dessen Macht und Einfluss zu sichern, mit seiner Form soll er den heilligen Berg Meru symbolisieren.
Das Zentrum der Welt in der Schöpfungsgeschichte der Buddhisten… .
Viel ist nicht sicher, viel Wissen ist verloren gegangen, das alte Reich der Khmer irgendwann um 1400 untergegangen und Angor Wat in vergessenheit geraten. Lediglich eine handvoll Mönche lebten noch dort um es so gut wie möglich in Stand zu halten…zumindest geht man davon aus. Wiederentdeckt wurde Angor Wat von einem Franzosen, um 1860 herum.

Seitdem forscht man, seitdem sucht man, seitdem lässt man sich faszinieren, denn Angor Wat ist nicht der einzige Tempel in diesem Gebiet.
Starb ein König, so wurde der Tempel verlassen und ein Neuer zu Ehren des neuen Königs gebaut, und das über viele Generationen.
Für Archäologen muss das Gebiet um Angkor Wat dem Garten Eden gleichkommen.

Es gäbe so viel darüber zu sagen, doch man weiss so wenig und ich – noch weniger.

Wer also Interesse hat, noch tiefer in dieses magische Thema einzusteigen, kann sich einen Überblick im dazugehörigen Wikipedia Artikel verschaffen, oder – wer nicht lesen möchte, kann sich eine dieser Dokus hierzu ansehen.

Leider, was ich etwas vor Ort vermisst habe, waren Informationstafeln über die jeweilligen Tempel, deren Name und Geschichte (soweit bekannt).

Das touristische Angkor Wat

Eintrittspreise

Die Tageskarte wird mit 20US$ pro Besucher berechnet und gilt von 05:00 – 19:00 – wer will kann sich also Sonnenauf- und Sonnenuntergang ansehen.
Die 3 Tageskarte kostet 40US$ pro Besucher und gilt für drei aufeinaderfolgende Tage von 05:00 – 19:00.
Wochen und Monatskarten werden ebensfalls angeboten.
Es wird ein Bild von euch gemacht, auf das Ticket gedruckt, mit Datum versehen und bei Eintritt in jeden Tempel auf Gültigkeit überprüft, Ticket also nicht verlieren!
Die Eintrittskarte ist nicht übertragbar, Studentenrabatt gibt es auch keinen.

Transport

Nahezu überall in Siem Reap gibt es Agenturen, in denen man eine Tour durch Angkor buchen kann.
Die Möglichkeiten sind vielfältig. Mit dem Bus, mit dem Minivan, Auto und selbstverständlich dem TukTuk, mit oder ohne Führung, Sonnenauf- oder Untergang, beides, alle Tempel, nur einen Tempel – you name it.
Ein Preis – Leistungsvergleich kann sich lohnen.

Man kann sich auch einen TukTuk Fahrer von der Straße schnappen, einen Preis verhandeln und dorthin fahren, in der Regel wird man, wenn keine Führung gebucht wurde, vor dem Tempel abgesetzt und auf der anderen Seite wieder abgeholt, wenn man soweit ist.
Eine TukTuk Tour für einen Tag kostet um die 30US$.

Allerdings gibt es auch die Möglichkeit Angkor Wat und seine Nachbarn mit dem Fahrrad zu erkunden, überall in der Stadt finden sich Fahrradverleihe.
Ein normaler Drahtesel im Holländischen Stil kostet für 24 Stunden 1US$, ein Mountainbike 3US$.
Von Siem Reap, Königsresidenz bis zum Eingang sind es um die 5 Kilometer, vom Eingang zu Angkor 3 und der Große Rundweg ist in etwa 26 Kilometer und schließt so ziemlich alle Tempel mit ein, der kleine etwa 17 und beschäftigt sich mit den Bekannteren.
Sehenswert sind sie alle – umso mehr wenn man sich vorab mit der Geschichte von Angkor Wat, zumindest ein klein wenig, auseinandergesetzt hat.
Immer im Hinterkopf – als das gebaut wurde, gab es weder Computer zur Berechnung und Konstruktion noch Maschinen, die diese Steinblöcke an ihren Platz gebracht haben, alles, jedes einzelne Relief ist Handarbeit… fast eintausend Jahre alt.

Equipment

Angkor Wat und die Tempelanlage ist heute gut erschlossen, eine Machete kann man zu Hause lassen. Eine gut gefüllte Wasserflasche sollte nicht fehlen.
Essen und Trinken wird einem allerdings überall angeboten und verkauft. Etwas teurer als in Siem Reap, der angeschlossenen Stadt, die den Touristenandrang auffängt, aber durchaus verkraftbar.
Eine Kopfbedeckung, Sonnencreme und ggf. eine Sonnenbrille sind empfehlenswert – um die Mittagszeit wird es erbarmungslos heiss.
Ein Fotoapperat darf unter keinen Umständen vergessen werden.

Unterkunft

Siem Reap existiert im Grunde genommen nur wegen dem Tourismus und der Anziehungskrat von Angkor Wat.
Hotels und Guesthouses reihen sich dicht gedrängt aneinander, Restaurants, Lokale und Garküchen sind überall zu finden, auch französische Bäckereien.
Man überwirft sich mit Angeboten und happy hours, so weit, dass das ganze Geschäft kaum noch rentabel sein kann.
Auf der „Pub Street“ zum Beispiel, dem Ballermann, gibt es einen Pitcher Gin Tonic schon für 4US$…Kater garantiert.
Essen kann man ebenfalls günstig, Wohnen zu vernünftigen Preisen und gut.

Wir haben in der OKAY Villa 1 geschlafen – gleich für fünf Nächte, weil es so erholsam war. In Angkor Wat in der Sonne frittiert worden und dann schön auf das Dach in den Pool zur Abkühlung. Herrlich. In DE sicherlich 90€ Klasse – hier 12€, drei Sterne, alles Sauber alles toll, hat von uns auf Booking.com eine 10 Punkte Bewertung bekommen.

Wer einen Trip nach Angkor Wat auf seiner „Bucket List“ stehen hat, sollte nicht zu lange zögern und sich auf den Weg machen.
Noch halten sich die Massen in Grenzen und es ist relativ angenehm, sogar zu den Dawn and Dusk Stoßzeiten in der Anlage zu verweilen.
Wer ihn noch nicht geplant hat – sollte das tun – hier ein paar Bilder um den Appetit anzuregen, die wir während unserer sieben Stunden in und um Angkor Wat geschossen hatten.
Das war nocheinmal ein ganz besonders schönes „Ruinentauchen“.

 


Wenn ihr wissen wollt wo wir gerade stecken, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

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2 Antworten

  1. Hallo! Ich fahre im Juli nach Kambodscha, und werde auf jeden Fall auch in Angkor einen Stopp einlegen. Mit jedem Artikel (und den schönen Fotos), wird meine Vorfreude größer! Danke!

    • Vielen Dank für deinen schönenKommentar!
      Angkor ist wirklich eine Reise wert, stelle auf jeden Fall sicher, dass Du genügend Speicherplatz auf deiner Karte hast!
      Genieße es, es gibt viel zu sehen!

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