Nazca – das große Rätsel auf 500 Metern

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Nazca – das große Rätsel auf 500 Metern

Die erste Station auf dem Gringo Trail war, nachdem wir Lima verlassen hatten Nazca.

Nazca auf 500 Metern Höhe, ist vor allem berühmt für die mysteriösen Geoglyphen die in den Wüstenboden gescharrt sind und dort seit fast 1500 Jahren den Menschen Rätseln aufgeben, keiner weiss so wirklich wie diese dorthin kommen und welchen Zweck sie erfüllen sollten.

Nazca – das große Rätsel auf 500 Metern
Maria Reiche

Eine Deutsche, Maria Reiche, hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts um deren Erforschung verdient gemacht. Der Flugplatz ist nach ihr benannt, viele Straßen, ein Museum, eine Statue…Sie ist hier eine Volksheldin, eine wahre Identitätsstifterin.

 

Viel mehr gibt es in Nazca eigentlich auch nicht zu sehen.
Die Aquädukte seien noch erwähnt die einen Gewissen Eindruck hinterlassen und dann gibt es noch eine Menge Reiseagenturen die veruschen Buggyfahrten in den Dünen und Sandboarding zu verkaufen.

Der Flug über die Nazca Lines ist kein Schnäppchen.
Ungefähr 70 – 80 US$ muss man dafür berappen, plus 30 Soles “Airport Tax”,
zuzüglich ungefähr 2 x 15 Soles für das Motortaxi dorthin.

Mit 90€ für einen 35 minütigen Rundflug sollte man rechnen.

Aber es lohnt sich definitiv.

Die Aussicht über die Nazca Linien ist episch.
Atemberaubend.
Nehmt euch euren liebsten Superlativ und genau das ist es!

Die Flugzeuge sind sechs bis achtsitzige Cessnas oder vergleichbares, jeder hat seinen eigenen Fensterplatz, der Copilot gibt die ein oder
andere Erklärung. Die Zweifel über die Flugsicherheit der Flugzeuge konnten wir nicht teilen, alles was wir sahen, sah
nach state of the art aus. Wer dennoch zweifelt sollte es dann vielleicht doch nicht machen.
Wie ich gelesen habe sind die Kontrollen aufgrund einiger Vorfälle in den letzten Jahren allerdings sehr viel strenger geworden als diese
noch vor einigen Jahren waren.

Nochmal – es lohnt sich!

Als Hostelempfehlung können wir das “Nazca Travel One” aussprechen.
Flughafentransfer, Busterminaltransfer sind inklusive.
Buchungen für Flüge und andere Unternehmungen können vor Ort zu marktüblichen Konditionen gebucht werden.
Der Plaza de Armas ist ca 10 Minuten zu Fuß entfernt.

Die Zimmer sind geräumig und sauber – die eMail Kommunikation ist vorbildlich.

 

Viel gibt es nicht in Nazca, eine Nacht hat uns vollkommen gereicht.

Am Abend des zweiten Tages ging es per Nachtbus für ca 25 Euro nach Arequipa weiter.

So ein “Cruz del Sur” Nachtbus ist wirklich eine feine Sache.
Reingesetzt, Hörbuch an, eingeschlafen, aufgewacht, da.

 

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