Iquitos – eine Insel im Wald

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Iquitos – eine Insel im Wald

Iquitos hat eine wilde Vergangenheit.

Der Kautschukboom zog viele Weisse an die hier viel Geld verdienten, natürlich zu lasten der Eingebohrenen und der Natur.
Von diesem Wohlstand der vor der Wende zum 19. Jahrundert begann, zeugt noch heute der ein oder andere architektonische Auugenschmaus.

In den 1920ern ebbte der Wohlstand, basierend auf Kautschuk, zwar wieder an, dafür wurde dann einige Jahrzehnte später Öl gefunden und so scheint dieses kleine Städtchen ersteinmal sein auskommen gefunden zu haben.

Gefühlte 3 Millionen TukTuks auf den Straßen verkünden einen unüberhörbare…und unüberrichbare Lebhaftigkeit.

Im übrigen hat es ein Zeugnis Gustave Eiffels auch hierher geschafft, das Haus aus Eisen, Casa de Ferre, die Einzelteile wurden in Frankreich gefertigt,
hierher geschifft und dann montiert. Es steht direkt am Plaza de Armas und beherbergt heute unter anderem eine Apotheke.

Gustave Eiffel scheint wohl als einer der ersten den “Gringo Trail” bereist zu haben…

Wer in den Amazonas will kommt an Iquitos nicht vorbei, Iquitos ist die größte Stadt im Amazonas und der Dreh und Angelpunkt aller Geschäftstätigkeiten.

 

Eine Straße hierher, nach Iquitos, gibt es jedoch nicht.

Entweder fährt man in einer Mehrtagestour mit dem Frachtkahn auf dem Amazonas hierher oder man fliegt ab Lima.

In Iquitos selbst gibt es einiges zu sehen, für zwei Tage kann man es sich hier wirklich gut gehen lassen.
Vom Flughafen in die Stadt braucht man unbedingt ein Moto Taxi, die Strecke ist einige Kilometer lang.
Für unter 20 Soles kann man das ergattern. Es gibt genügend Angebote.
Hotels und Hostels in allen Klassen gibt es hier zu finden.

In Iquitos selbst waren wir in zwei verschiedenen Hotels untergebracht.
Am Anreisetag im “Hospedaje Neydita” , von hier ist man in zehn Minuten zum Plaza de Armas gelaufen und hat alles notwenidige in der Nähe.
Der Besitzer vermittelt auch gerne zur Jacamar Lodge Expedition und übernimmt die Kommunikation und sorgt für ein MotoTaxi das euch abholt.

Iquitos
Amazonasnas

 

Nach dem Amazonasaufenthalt im “Posada Allpahuayo” – nicht super zentral (für 5 Sol war man mit dem Mototaxi am Plaza) aber wahnsinnig freundliche Menschen, unglaublich sauber und ein hervorragendes Frühstück!

Viele verschiedene “Eco Lodges” bieten hier in und um Iquitos ihre Dienste an um euch auf eurer Erkundungstour in den Dschungel zu begleiten.
Die Preise reichen von ca 100$ (all In, double Room, pro Nacht) bis hin zu 500$ und mehr…ganz nach eurem Gusto, ganz nach eurem Luxusbedürfnis.

Wichtig ist darauf zu achten, dass die Unterkunft gute Bewertungen hat und gute Guides die euch auf euren Exkursionen begleiten – und – ob und welche Unternehmungen inklusive sind oder mit welchen zusätzlichen Kosten zu rechnen sind.

Wir waren in der Jacamar Lodge Expedition, diese wahr sehr Rudimentär, aber hat uns eine tolle Zeit über die drei Tage geboten in der wir dort waren, gerade das eher einfache Leben mit wenigen Stunden Strom am Tag, in Hängematten ligend hat uns das Amazonasfeeling näher gebracht und die Guides waren sensationell.

Iquitos
Piranha

 

Wir haben Piranhas im Amazonas geangelt (und dann auch gegessen), rosa Delfine gesehen und sogar – und das ist weit spektakulärer gewesen:
Ein wild lebendes Meerschweinchen. Bis dato kannte ich die nur aus der Zoohandlung (und vom Teller) und hätte nie darüber nachgedacht
wie die so wohnen – in Baumhöhlen.

Tipp für den Dschungel: Nehmt euch Moskitospray mit…viel…sehr viel…wirklich, sehr sehr viel.
Am besten mit einem möglichst hohen DEET Gehalt um die Biester in Schach zu halten.
Sprüht häufig und großzügig.
Wir haben noch nie nie nie krassere erlebt.
Du bist allergisch gegen Moskitos?
Dann hast du dort leider nichts zu suchen.
Diese Viecher stechen sogar DURCH die Kleidung wenn diese nur ein kleines Fleckchen ohne Moskitospray aufweisen.
Und es juckt…verdammt es juckt.

Und schwül ist es auch.

Aber – total toll!

Von hier aus ging es nun ersteinmal wieder zurück nach Lima bevor sich unsere Zeit in diesem wunderschönen Land dem Ende zu neigte.


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