Cusco und der Machu Picchu – Magie auf 2.800m

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Cusco und der Machu Picchu – Magie auf 2.800m

Cusco und der Machu Picchu sind das touristische Herz Perus.

Natürlich, ist Cusco doch auch der Ausgangspunkt eines jeden Reisenden um Machu Picchu zu besuchen.
Der Regentensitz der Inkas, die magische Stadt auf 2800 Metern Höhe, mitten auf einem schier unerreichbaren Berg (zumindest zu damaliger Zeit)
und weil das Ding auch so schwierig zu erreichen ist geriet es nach der Zerstörung des Inkareiches durch die Spanier, die es
niemals bis hierhin schafften, in Vergessenheit und wurde erst 1918 durch einen westlichen Expeditionsreisenden wiederentdeckt
der eigentlich auf der Suche nach einer ganz anderen Stadt war – Zufälle machen eben die besten Geschichten.

Um Cusco, die alte Hauptstadt zu schützen wurde auf dem Berg der die Stadt überblickt eine riesige, eindrucksvolle Festung erbaut.
Sacsayhuaman. Der Besuch dort ist unbedingt empfehlenswert. Solltet ihr einen Guide wünschen könnt ihr dort einen Buchen.
Der Eintritt kostet 70Soles pro Person (!) ist es aber wert, wirklich. Es ist atemberaubend und beeindrucken, ein rätsel wie man es schaffte
diese riesigen Steinquader hier her zu bringen.

Wer vor hat noch weitere Sehenswürdigkeiten und Museen in Cusco zu besuchen kann auch über das “Bileto Touristico” nachdenken.
Dieses kostet 130Soles und gewährt während seiner zehntägigen Gültigkeit Zugang zu 19 Sehenswürdigkeiten.
Dieses lohnt sich allerdings erst wenn ihr mindestens 14 abgeklappert habt, darunter die Festung.
Viele Museen bieten Comboangebote oder einen relativ günstigen Eintritt von 10Soles.

Free Walking touren starten am wunderschönen Plaza de Armas.

Etwa einen Kilometer Fußmarsch entfernt findet ihr auch den Mercado San Miguel in dem es neben Schweinehälften und
anderem “Küchenbedarf” auch eine ganze Menge Souveniers und leckeres Obst gibt.

In Cusco drängeln sich die Reiseagenturen um euch “das beste Angebot” zu verkaufen um diesen wundervollen Ort, Macchu Picchu, zu erreichen.
Es gibt im Grunde drei Wege dorthin:

Der Eintagestrip:
ist die kostspieligste Lösung.
Die Angebote drehen sich zwischen 220$ und 250$
Ihr werdet früh morgens gegen 04:00 am Hotel abgeholt, mit dem Minibus nach Ulyantatambo gefahren, von dort geht es mit dem Zug nach Aguas Calientes,
dann mit dem Bus hinauf zur Anlage. Der Eintritt ist inklusive.
Im inneren erwartet euch ein Guide der euch etwas herumführt, danach habt ihr “Freizeit”.
Der Zug zurück nach Ulyantatambo fährt gegen 19:00, dort erwartet euch wieder ein Minibus nach Cusco wo ihr gegen 23:00 eintrefft.

Der Zweitagestrip:
ist sehr viel günstiger.
Die Angebote bewegen sich zwischen 90$ und 120$
Ihr werdet morgens gegen 08:00 am Hostel abgeholt, fahrt mit dem Minibus sechs Stunden lang nach Aguas Calientes, checkt dort in ein Hostel ein, esst etwas
und habt den restlichen Tag in Aguas Calientes für euch. Aguas Calientes ist ein 100%iger Touristenort. Viel gibt es dort nicht.
Am nächsten Morgen geht es früh auf den Berg, habt dort einige stunden Zeit und gegen 14:00 geht es zurück nach Cusco.
(das ganze ibt es auch als Dreitagestrip – hier habt ihr einen ganzen Tag Zeit für Erkundungen)

Die Selbstorganisation:
Ist sehr viel aufwändiger und wird voraussichtlich zwischen 80$ und 90$ kosten, wenn ihr mit dem Zug fahren wollt, was definitiv auch ein Erlebnis ist,
müsst ihr mit Fahrpreisen zwischen 100$ und 180$ rechnen – je nach Verfügbarkeit und Saison.
Es gibt nämlich nur zwei Gesellschaften die nach Aguas Calientes fahren.
Inka Rail und Peru Rail.
Oder ihr fahrt mit verschiedenen Collectivos und Bussen von Cusco nach Ulyantatambo, Santa Maria, Hidroelectrica und lauft etwa
6 Kilometer (+return) zu Fuß.

Preise und wissenswertes:
Die Fahrt mit dem Bus auf den Gipfel (empfehlenswert da laaang und steeeeiiiil) oder zurück kostet, sofern nicht inklusive, 12$.
Der alleinige Eintrittspreis liegt bei 45$, die täglichen Tickets sind auf 2.500 limitiert.
Es gibt keine Toilette auf dem Gelände. Hierzu muss das Gelände verlassen werden. Die Toilette kostet 1Sol.
Man kann das Gelände maximal drei mal nach verlassen wieder betreten.
Man benötigt unbedingt einen Reisepass, sonst kommt man auch mit Ticket nicht hinein.
Die Tickets sollte man schon vorher kaufen – vor allem wenn man den Gipfel besteigen will.
In Aguas Calientes ist alles mindestens dreifach teurer als in Cusco deswegen sollte man tatsächlich zumindest ein bisschen was
an Vorräten einpacken.
Sonnencreme ist sehr zu empfehlen.
Tagesrucksäcke sind OK, größeres Gepäck muss vor Eintritt abgegeben werden, kostet 3Soles.

Zwischen Eingang, Toiletten und Gepäckabgabe steht ein kleines Büdchen in dem ihr einen Stempel findet…würde sich Machu Picchu nicht wunderbar in eurem Reisepass machen? Na dann…worauf warten. Diese Gelegenheit gibt es nur einmal. 🙂

Wir waren in Cusco im Hotel Killaquente und können dieses uneingeschränkt empfehlen.
Es ist etwas ausserhalb, 15 Minuten zu Fuß ins Künstlerviertel San Blas, in der dortigen Markthalle gibt es grandiose Sandwiches und 15 weitere Minuten zum Plaza de Armas.
Dies gibt euch aber die Möglichkeit dem Touristentroubel zu entfleuchen und in einheimischen Lokalen zu essen.
Das Hotel ist sauber, die Leute super nett, es gibt eigene Duschen und 24Stunden hieisses Wasser, free WiFi und Frühstück.
Was will man mehr?

Von Cusco aus geht es entweder mit dem Flieger oder mit dem Bus zurück nach Lima oder…wohin auch immer ihr wollt.

Uns hat es nach Iquitos im Amaonas, ganz im Nordwesten Perus verschlagen – nachdem wir die Anden zu genüge erkundet hatten musste es einfach nocheinmal in den Dschungel.

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