Die australische Seele: Kings Canyon, Uluru, Kata Tjuta

Nachdem wir uns schweren Herzens von dem in aller Kürze der Zeit liebgewonnenen Team des Glen Helen Resorts wieder verabschiedet haben und uns wieder der Straße mit „meinem Ziel“ Uluru – oder Ayers Rock – widmeten haben wir uns für die Strecke über den Mereenie Loop entschieden.

Der Mereenie Loop kostet zwar eine 5$ Benutzungspermit da er durch Aboriginegebiet führt ist aber augenscheinlich kürzer als die Strecke zurück über Alice Springs und führt ausserdem noch am Kings Canyon vorbei, der eine nicht zu verachtende Attraktion ist.

Das Problem am Mereenie Loop ist jedoch, dass diese rund 150 Kilometer Straße „unsealed“ sind, was soviel wie „ohne Teer“, also fahren durch Dreck bedeutet. Was eigentlich kein Problem sein sollte da wir ja einen 4WD, extra für diese Zwecke angeschafft, fahren – allerdings ist diese Strecke derart schlecht gewartet, dass wir für diese 150 Kilometer ca. 4 Stunden Fahrtzeit aufbringen mussten und derart durchgeschüttelt wurden, dass wir die Lust am
Off-Road Fahren ersteinmal vollkommen verloren und uns wirklich ärgerten dafür (DAFÜR!!) 5$ bezahlt zu haben.




Auf dem Weg von Glen Helen kommend wo wir die vorherige Woche verbrachten, in Richtung Uluru über den Mereenie Loop haben wir noch einen kleinen Abstecher über den Roma Gorge machen müssen um ein abhanden gekommenes Telefon zu suchen – und leider nicht zu finden. Man ist fast dazu geneigt zu sagen die 20Km
beschwerliche offroad Strecke währen umsonst gefahren und Mensch und Maschine vergebens gequält worden, aber…wer mal mit seinem Auto durch ein trockenes steiniges Flussbett geknattert ist und Steigungen von (geschätzt) 45°, hoch und runter, bewältigt hat der weiss dass auch wenn die Suche erfolglos war, an dem Sprichwort „der Weg ist das Ziel“ durchaus etwas wahres dran ist.

Wir haben Roma Gorge also ein zweites Mal besucht, die Felszeichnungen ein zweites mal bewundert und sind die Strecke weiter zum Tylers Pass gefahren. Hier hatten wir dann noch ein kurzes Vergnügen bevor es auf den schon eingangs erwähnten Mereenie Loop ging.

Nachdem wir den Mereenie Loop vollendet hatten fuhren wir alle drei (mittlerweile hat Challey unser Wagen eine familiäre Persönlichkeit für mich angenommen) ermüdet, etwas abseits der Straße und schlugen unser Nachtlager auf um uns ersteinmal etwas zu erholen und abzukühlen, die Bäuche oder den Tank vollzuschlagen und uns auf den nächsten Tag vorzubereiten der uns zum Kings Canyon und einer schönen Wanderung bringen sollte.

Da liegt er also, Fels, Sandstein, Geröll, geschätzte 400 – 440 Milionen Jahre alt, der Kings Canyon, die Anfahrt ist, nachdem man die unsealed Road ersteinmal überstanden hat touristisch ansprechend ausgeaut und erschlossen. Teerstraße, ein Campingplatz in der Nähe, aussreichende Praklplätze für Fahrzeuge aller Größenordnungen, kostenfreies WiFi, Wanderrouten in verschiednen Längen und Schwierigkeitsgraden und – und das kann im Sommer tatsächlich lebensrettend sein, Trinkwasserzapfstellen.

Wir haben unsere Schnürsenkel also stramm angezogen, die Wasserflaschen befüllt und sind losgestiefelt.

Den „Rim Walk“ mit seinen 6 Kilometern und seinen eingangs zu überwindenden 500 Treppenstufen welche in den Fels geschlagen wurden fest vor Augen.
Für den Normalbürger mit einigen kleinen verschnaufpausen eigentlich kein großes Problem, die Wege sind gut ausgebaut und es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu verschnaufen.

Immer mal wieder gehen kleine Seitenwege vom Hauptpfad ab die zu „Nebenattraktionen“ wie Aussichtspunkte oder den „Garden of Eden“, in der Felsformation befindliche Wasserlöcher und Palmen die eine immerwährende Oase bilden, bieten.

Wer sich auf den Weg macht um den Rim Walk in Angriff zu nehmen wird in den Genuss sagenhafter Panoramen und Eindrücke kommen, Winde die einem an den steilen Felsklippen entgegenwehen, Adlerschwingen die sich über einem ausbreiten, Hinweise auf die spirituelle Magie der nativen Einwohner – die gesamte Atmosphäre der
mitteleuropäischen Australienromantik entfaltet sich vor einem in roten Sandstein gehauen.

Im Sommer wird dieser Track gegen 11:00 gesperrt da die Gefahr der Überhitzung für den Besucher sonst zu groß wird, ein Glück waren wir im Winter bei gefühlten 22°C unterwegs. Da macht das wandern Spaß.

Angekündigt wird der Track mit ca. 3,5 – 4 Stunden, wir waren ohne Hetze nach rund zwei Stunden durch und haben uns ersteinmal mit unserer neuesten Entdeckung für Wanderungen, Milchreis aus der Dose, vergnügt.

Unser Wasservorrat wurde schnell noch an den Zapfstellen aufgefüllt – man weiss schliesslich nie was noch so passiert und wir hatten ja noch so einiges an Strecke durch das Outback vor uns, Grüße in die Heimat an der WiFi Station versandt, und los ging der Zauber.

Back on the Road zum Uluru.

320 Kilometer to go.

 

3 10

 

Die Fahrt zum Ayers Rock – oder politisch korrekt zum Uluru wie er in der indigenen Sprache heisst, verlief ohne Probleme, ist die Straße doch touristisch ausgebaut und in den Hochzeiten stark frequentiert. Also hatten wir uns mal wieder innerhalb eines Tages über 320 Kilometer durch Australien geschlängelt.

320 Km hören sich für den an deutsche Autobahnen gewohnten Fahrer nicht unbedingt nach Strecke an, wenn man allerdings in einem 4WD unterwegs ist und benzinsparend fahren möchte und man dann und wann mit spannenden Straßenverhältnissen wie fehlendem Straßenbelag konfrontiert wird, können aus 320 Kilometern schon mal dreineinhalb – vier Stunden Fahrt werden.

Da wir unseren „Uluru Tag“ allerdings in Ruhe geniessen wollten hatten wir uns ersteinmal vorgenommen nach „Yulara“ zu fahren, Yulara ist das kurz vor dem Nationalpark gelegene touristische Zentrum und bot uns die Möglichkeit einige Kleinigkeiten einzukaufen und nach einer Duschmöglichkeit ausschau zu halten.
Auch wenn man mit einer Outdoordusche einige Tage zurecht kommt, eine heisse Dusche ist durch nichts zu ersetzen.

In Yulara kann man alle touristische Herzenswünsche beglücken, Souvenirs, Camping, Appartements, Camel Rides, Hotel / Motel, Tourbuchungen, ein IGA, eine Post, alles „notwendige“ ist vorhanden und wird aus einer Hand geboten. Wir hatten uns nur nach einer Packung Toast und einer Flasche Mineralwasser umgesehen und das auch für knappe 5$ im IGA erstehen können. Die Preise sind hier (etwas) teurer als in anderen Städten, für das absolute Outback allerdings noch vergleichsweise günstig, oder vertretbar. Sprit lag knapp über 2$.

Über Wikicamps haben wir uns einen Platz für die Nacht ausgesucht der den Kommentaren zufolge sehr vielversprechend sein musste und haben Yulara wieder verlassen, ca. 13 Kilometer in die Richtung aus der wir gekommen waren gab es auf der gegenüberliegenden Seite der Straße eine kleine versteckte Einfahrt im Staub der Wüste der wir fogten.

Circa 200 Meter haben wir zurückgelegt bis sich die erste Düne näherte und wir unseren Allradwagen mal wieder die Sporen geben mussten, offroad auf Sand, bergauf ist so eine Sache für sich, man braucht die richtige  Geschwindigkeit um die Steigung zu bewältigen, darf aber nicht zuviel Gas geben da man sich sonst eingräbt, die Räder müssen den Gegebenheiten der Fährte eigenständig folgen können ohne jedoch auszubrechen, das Lenkrad braucht also Spiel – aber nur eben genau in der richtigen Dosierung.

Nach der ersten Düne folgte eine weitere, circa 200 Meter lange, sich durch die Steppe schlängelnde Straße und noch eine Düne die zu dem Plateau führte auf welches wir wollten, diesmal ein kleines bischen höher als die vorherige, aber Challey hatte mit ihren Offroadreifen schon mehrfach bewiesen für solche Eskapaden genau die richtige Begleitung zu sein.

Nachdem wir den Scheitelpunkt der Düne erreichten wussten wir einmal mehr, dass es genau richtig war nicht auf den ausgetretenen Pfaden der Touristenmassen zu verweilen und hatten die sagenhafte Gelegenheit unser Lager für die Nacht so aufzuschlagen das wir einenen unbezahlbar schönen Ausblick auf den Uluru und die Olgas, also Kata-Tjuta haben nehmen können, der sogar noch getoppt wurde als die Sonne den Himmel für die einbrechende Nacht vorbereitete und den Horizont in ein goldenes Licht tauchte welches über die Felsformationen und die umgebene Steppe floss.

Schon immer fand ich den Uluru faszinierend, ohne genau zu wissen weshalb, aber dieser Anblick des großen roten Steins, des spirituellen Zentrums vieler indigener Einwohner australiens übte eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich aus und war eines meiner „must see´s“ australiens. Bei meinem Abschied aus Deutschland steckten mir zwei gute Freunde noch etwas Apfelwein in Dosen zu…16.000 Kilometer entfernt von zu Hause, mit Blick auf den durch den Sonnenuntergang zentralaustraliens golden gefärbten Uluru schenkte ich uns einen Äppler ein und bereitete mit dem Mineralwasser aus Yulara einen „Sauergespritzten“. Dies war einer der Momente im Leben die so, absolut einzigartig sind und doch eine Verkettung von eigentlich lpaidaren Zusammenhängen darstellen die erst im Zusammenschluss Perfektion ergeben.

Der Tag tauschte seine Rolle mit der Nacht, der Äppler hatte sich geleert und wir krabbelten einmal mehr mit einem Blick auf die Milchstraße über uns in unser Wagen und schliefen eine Nacht umgeben von vollkommener Lautlosigkeit.

Am nächsten Morgen packten wir unser Lager zusammen und machten uns wieder auf den Weg, runter von den Dünen, rauf auf die straße, quer durch Yulara und ab zum Nationalpark.

Um den Nationalpark betreten zu können muss eine Schranke passiert werden und eine Gebühr entrichtet und ein Eintrittsticket gelöst werden, 25$ – pro Kopf, gültig für drei Tage und berechtigt zum Besuch von Uluru und Kata-Tjuta und so häufiges betreten und verlassen des Parkes wie man in der entsprechenden Spanne bewältigen kann.
Oder 32$ gültig für ein Jahr (Erwachsenenpreise ab 16).
Im Nationalpark ist weder Camping noch Lagerfeuer erlaubt. Der Park schliesst um 19:30.
Man sollte sich also schon vorher überlegen wie der Plan für die Nacht ausschaut.

Vom Eintrittspreis gehen 50% an den Nationalparkbetreiber (Australien) und 50% an die Besitzer des Landes – die Natives des entsprechenden Stammes.

Bevor man sich den Attraktionen wie Uluru und Kata-Tjuta widmet, kann man sich noch im Visitorcenter  Informationen zu Stein, Natur und Einwohnern geben lassen, das Center ist sehr schön aufgebaut und wartet mit Informationstafeln, Viedeopojektionen und Audio auf. Wer Souvenirs benötigt oder eine kalte Cola ist hier ebenfalls richtig. Wasserstelle, Toiletten und Gasbarbeques sind hier ebenfalls zu finden, WiFi – nicht.

Aber mal weiter zum Uluru, der befindet sich ca. 5 Autominuten vom Visitorcenter entfernt, Parkplatz, Toiletten, Wasserstellen und Rest Area ist vorhanden und eine ethische Entscheidung.
Steigt man auf den Uluru oder nicht?!
Es ist möglich und es wird auch von vielen gemacht, 350 Höhenmeter, ohne Treppen, im besten Fall gibt es eine Kette an der man sich während des bisweilen 45° steilen Auf- oder Abstieges entlanghangeln kann.
Allerdings wird direkt vor dieser Aufstiegsmöglichkeit mittels Schild gebeten nicht auf den Uluru zu klettern und die heilige Stätte und den Ort wichtiger Zeremonien zu respektieren.
Es ist aber auch nicht verboten – eben eine ethische Entscheidung.

Eigentlich wollten wir nicht klettern und den 10 Kilometer „Base Walk“ gehen – bis wir davor standen, wir lasen die Bitten, wir lasen die Warnungen für Leib und Leben, aber wir konnten nicht widerstehen.

Wir mussten auf den Uluru hinaufklettern.

Das Wetter war gut, die Sonne schien, es war (noch) nicht zu heiss und wir hatten unseren Rucksack mit zwei Litern Wasser, zwei Kameras und zwei Sandwiches beladen.
Das Bergsteigerfieber hatte uns gepackt.

Die ersten ca. 50 Meter gibt es ausser der einleitenden, fiesen Steigung des rutschfesten Felsens keinerlei Hilfestellung durch eine Haltemöglichkeit, dies soll wohl eine Art Aussiebemechanismus sein, denn wer das nicht schafft, der wird später auf gar keinen Fall weiter kommen. Danach folgen ca. 200 Meter Aufstieg mit Kette, an die man sich auch tatsächlich halten sollte zur ersten Plattform die man zum Luftschnappen nutzen kann.

Von hier, auf etwa 250 metern Höhe des Uluru kommt man in den Genuss eines herrlichen Ausblickes auf Kata-Tjuta und einen „DAS bin ich hochgeklettert?!“ Moment.

Allerdings wären wir ja nicht wir wenn wir uns mit der 2/3 Strecke zufrieden geben würden – unser Ziel war der  Gipfel.

Die Steigung war jetzt nicht mehr durchgehen so extrem wie auf den ersten 200 Höhenmetern, dafür gab es aber auch keine Kette mehr, lediglich weisse Markierungen auf dem Fels gaben eine Indikation über die ungefähre Richtung die wir einzuschlagen hatten um uns unserem Ziel zu nähern, und diese Führung war auch gut, wäre sie nicht da gewesen, ich glaube wir hätten irgendwann geglaubt es ginge nicht mehr weiter.
Doch es ging weiter, auch wenn der Weg nciht danach aussah, es musste gekraxelt und gesprungen werden, manchmal musste man sich auch gegenseitig hochziehen oder schieben.
Für unsportliche, alte, kranke, Kinder oder willensschwache war dieser Weg nichts mehr.

Wir schüttelten auf diesem Weg oft den Kopf über diesen „Weg“ den wir auf uns nahmen und staunten immer wieder über diesen Felsen der so ausserirdisch da lag, dass man fast meinen konnte man befände sich auf einem anderen Planeten, das alles war irgendwie bizarr, um einen herum: nichts. Aber man selbst auf diesem … Klopps der durch die Erosion der Jahrmillionen gezeichnet war.

Der Gipfel bot eine unbeschreibliche Aussicht.
Zentralaustralien lag vor einem, so weit das Auge blicken konnte, Kata-Tjuta, Mt.Conner, die Einöde der Steppe, so vieles und gleichzeitig so wenig.
Es war berauschend.
Wir nahmen Platz, packten Wasser und Brot aus und stärkten uns denn, das alles musste ja wieder rückwärtig überwunden werden, einen Aufzug haben wir leider nicht gefunden.

Runter kommt man immer – irgendwie und so sind wir losgezogen, wir sind wieder über Felsspalten gesprungen, geklettert und gekraxelt, haben uns die Kette langehangelt und sind an überforderten Touristen vorbeigezogen die das alles nicht ganz so ernst genommen hatten.

Trotz der anstrengenden Strecke die ich persönlich ohne ein gutes Paar Schuhe und etwas zu trinken nicht gehen würde, hatten wir das in knapp 2 Stunden „hinter uns“ gebracht.
War auch gut so, die Mittagssonne stand am Himmel und brannte auf uns nieder.

Unten an der Wasserstelle haben wir uns ersteinmal frisch gemacht und haben uns noch eine kleine Strecke herausgepickt die sich am Fuße des Uluru anschliesst und mit einer tollen Beschilderung auf die Geschichte um den Fels und dessen Volk hinweist. Um 10:00 täglich findet hier eine kostenlose Führung durch einen Ranger statt. Die haben wir verpasst.
Dieser Weg ist eben und sogar fü Rollstuhlfahrer geeignet und bietet viele, viele Informationen und Legenden.

Den 10 Kilometer Basewalk haben wir dann aber doch ausgelassen. 🙂

Da unser Ziel für den kommenden Tag, Kata-Tjuta, ca. 50 Kilometer vom Uluru entfernt lag – und zwar nicht in die Richtung unseres Vortagesstellplatzes, sind wir ganz „sneaky“ in Richtung Aborigineland gezogen welches hinter Kata-Tjuta liegt und haben uns irgendwo im Busch ein Lager für die Nacht aufgeschlagen, zufrieden den Uluru erklommen zu haben und in Vorfreude auf den nächsten Tag wenn es in das Valley of Winds geht.

7 10

 

 

Dieser Artikel über den Uluru ist auch auf www.bagfullofsun.de erschienen.

Nachdem wir die Nacht illegalerweise im Busch auf Aborigines-Land verbrachten um uns die Campingplatzgebühren und 100 Kilometer Fahrt zu sparen habe wir uns nach unserer Morgen- und Frühstücksroutine auf den Weg zu Kata Tjuta gemacht. In Zeiten der ersten europäischen Entdecker dieses Landes wurden die hier befindliche  Felsformation nach einer würtembergischen Königin benannt, Olga hiess die Gute.
Die Zeiten haben sich geändert, der Stolz und Einfluss der europäischen Aristokratie hat nachgelassen und es wird sich wieder stärker an den eigentlichen Besitzern dieses Landes orientiert.
Aus Ayers Rock wurde Uluru, aus den Olgas eben Kata Tjuta. Hört sich auch glech viel schöner an.

Kata Tjuta ist von der Infrastruktur ähnlich ausgebaut wie der Uluru. Wasserstellen, schattenspendende Unterkünfte, Parkplätze und gut ausgeschilderte Wanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Wir haben uns naturgemäß den größten Brocken rausgepickt.
Den Rundweg durch das Valley of Winds.
Das Tal der winde lock mit einer ungefähren Länge von 7 Kilometern von Start bis Endpunkt und führt teils über loses Geröll, teils über grob in den Stein gehauene Treppen und bietet atemberaubende Ausblicke.
Ein einem Punkt der Wanderung, ca. nach 2,5 Kilometern befindet man sich auf einem Scheitel einer Steigung die mitten in einer Schlucht liegt, links und rechts türmen sich die Sandsteinwände bis in den Himmel,
die Winde sausen einem, kanalisiert durch diese Schlucht, nur so um die Ohren und direkt vor einem öffnet sich ein Blick in ein Tal welches einen wiedereinmal um 50 Millionen Jahre in der Vergangenheit
zurückkatapultiert. Innerlich bereit Flugsauriern auszuweichen oder hinter dem nächsten Fels in Deckung zu gehen.

Man ist in einem Land vor unserer Zeit gelandet.

Schnell realisiert man wieder wo – beziehungsweise, wann man „ist“ und packt die Kamera aus um diesen Eindruck festzuhalten.

Der Weg ist abgesehen von seiner Länge nicht sonderlich schwer, festes Schuhwerk sollte man tragen, die Mittagshitze sollte gemieden werden und man sollte sich in der körperlichen Verfassung befinden auch mal
etwas zu kraxeln. Wer lust auf kleinere Rundwege hat kann diese auf den Eingangs aufgestellten Informationstafeln auswählen.

3 10

 

Nachdem wir die zentralaustralischen „Standartabenteuer“ Kings Canyon, Uluru und Kata Tjuta somit abgegrast hatten, ging es für uns wieder zurück auf die Straße in Richtung Adelaide.
Unsere Zwischenziele sollten vorher aber noch Coober Pedy und Woomera werden bis wir endlich einmal wieder aufs Meer, – auf Adelaide – treffen würden.


Wenn ihr wissen wollt wo wir gerade stecken, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

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