Mexico City – ein spanisches Findelkind

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Mexico City war ein Zufallstreffer und ein wahrer Glückstreffer. Eigentlich sollte unsere Reise einen anderen Weg gehen – doch – und das ist auch etwas, was wir während unserer Reise lernten: allzu weitreichende Planungen auf so einer Reise sollte man nicht anstellen.

Auch wenn wir über die reichhaltige Kultur von Mexico City wussten, ein kultureller Schmelztigel, der wahrscheinlich nirgendwo sonst in Gesamtamerika so dicht ist, war uns doch etwas unwohl hierher zu kommen. Ja, wir hatten schon viel gesehen in Südostasien und den USA, doch Mexiko City mit 20 Millionen Einwohnern im Großraum und rotglühenden Kriminalitätsstatistiken, das – das ist eine ganz andere Nummer.

Uns war tatsächlich unwohl! Ich weiss nicht was wir von Mexico City erwartet hatten … wahrscheinlich dachten wir, gleich nach der Landung entführt zu werden und nur als Drogenschmuggler wieder unsere Freiheit zu erlangen. Das geschah zum Glück nicht und auch sonst passierte erst einmal nichts Negatives. Die Immigration ging einfacher und freundlicher als in den USA. Der Zoll war schneller passiert als in Vietnam. So weit, so gut.

Die ersten vorsichtigen Schritte

Die ersten Schritte auf mexikanischem Boden führten uns zum Geldautomaten. Die DKB erstattet leider keine Automatengebühren mehr, also hoben wir so viel wie möglich ab, um die Kosten (im Schnitt 5 € pro Vorgang) auf möglichst viel Masse umzulegen. In Mexiko waren das 5.000 Peso, also ungefähr 275 €. Für uns eine überschaubare Summe, für den Durchschnitssmexikaner allerdings ein Monatslohn.
Das Dumme war nur: der Automat spuckte ausschliesslich 500 Peso-Scheine aus und das fiel uns zehn Minuten später in der uBahn auf die Füße. Tickets werden hier direkt am Schalter (Taquilla) gekauft und eine Fahrt kostet 5 Peso. Nun standen wir da, die Frau hinter dem Tresen schnaufte und gab uns zu verstehen, nicht herausgeben zu können. Ärgerlich, aber nicht verwunderlich, ist ja in etwa so gewesen als wolle man mit einem 100 € Schein ein Brötchen bezahlen.
Da standen wir.
Die Nacht zuvor wieder mal viel zu wenig geschlafen, gerade aus dem Flugzeug gefallen.
Hungrig und der Sprache nicht mächtig, um nach Auswegen zu fragen.
In diesem Mexico City, dieser Stadt, in der dich alle sofort ausrauben und überfallen, ganz besonders, wenn du ein Weisser, ein Gringo bist.
Jeder Vorbeilaufende warf uns Schwerbepackten ein Blick zu.
Einer blieb stehen, drückte uns zwei Tickets in die Hand, drehte sich um und verschwand durch das Drehkreuz in den Untergrund zum Bahnsteig.
Total verdattert konnten wir gerade noch ein „Gracias!“ hinterher rufen…
„Wow – war das gerade tatsächlich passiert?!“ dachten wir uns?
In Deutschland wäre das nie passiert.
Einem (reichen) Ausländer einfach so ein Zugticket schenken? Niemals.
Die Nachrichten aus Deutschland, die wir in den letzten 15 Monaten lasen, lassen generell keine große Vorfreude auf unsere Rückkehr aufkommen.
Was bist du braun geworden oh „mein Heimatland“?!

Mit der uBahn fahren

Wir passierten die Drehkreuze, gingen zum Bahnsteig.
(Vor dem uBahn-Fahren wurden wir ausdrücklich gewarnt.)
Frau und Kinder stiegen ins Frauenabteil der uBahn ein. Die Männer quetschen sich in die restlichen Waggons und wenn ich quetschen sage, dann meine ich quetschen.
Ich meine nicht: ich habe keine Sitzplatzreservierung und muss im ICE auf dem Boden sitzen.
Ich meine quetschen!
Wer Platzangst, oder Angst vor Körperkontakt hat, darf nicht, niemals, in Mexico City mit der uBahn fahren.
Die Menschen nehmen Anlauf, um in den Waggon zu springen! Ohne Scheiss…

Zum Glück war zu dieser Zeit nicht so viel los.
Wir stiegen ein und nahmen die neugierigen Blicke wahr, denn Touristen – Weisse – gibt es hier nicht allzuviele.
Schon gar nicht in der uBahn.
Die Züge waren auch nicht runtergekommen, Baujahr 96 zwar, aber sauber.
Die Stationen sicherlich in den 80ern gebaut … oder zuletzt grundsaniert, allerdings in einem so viel besserem Zustand als zum Beispiel in New York City. Gut, dass ist auch nicht schwierig, aber die Sauberkeit ist hervorragend. In DE gibt es gefühlt keinen Bahnhof, der nicht nach Pisse stinkt. Habe ich hier nie erfahren. Nie.
Auch keinen Gegenübersitzenden, der sich volltrunken einnässt wie in NYC…brr.

Eine Fahrt mit der Metro, egal wohin, egal wie oft umsteigen, kostet 5 Peso – ungefähr 20 Eurocent.
Metros fahren regelmäßig im Minutentakt und mindestens zwischen 05:00 und 22:00 (Stationsabhängig).

Das historische Zentrum

Unser Hotel, Hotel Isabel, liegt direkt im Zentrum der Altstadt. Seit 1920 als Hotel in Betrieb, finden sich noch viele Art déco Verzierungen gepaart mit mexikanischem Design.
Ein ganz eigenes, wundervolles Flair. 15 € die Nacht war es uns Wert, direkt am Puls der Zeit zu sein. Gut gelegen und sauber … und die Hotelküche war obendrein auch noch gut!

Das historische Zentrum hält viele Sehenswürdigkeiten parat.
Ich habe mal gelesen, Mexico City wäre die Stadt mit der größten Anzahl an Museen und Kirchen weltweit.
Ich kann das natürlich schlecht bewerten, aber subjektiv gesehen, halte ich es zumindest für sehr sehr wahrscheinlich.
Mexico ist zu ungefähr 96% vom katholischer Glauben geprägt; seitdem die Spanier hier einfielen und „das Wort Gottes“ zu den Heiden gebracht haben.
Im Stadtgebiet haben die Spanier nach ihrem Einfall kurz nach 1510 nichts übrig gelassen, alles Indigene, alles Aztekische wurde zertrampelt, zerstört, verbrannt, getötet.
Leider.
Dafür haben die Spanier und ihre Nachfahren Kirchen und Kathedralen, Häuser und Gebäude errichtet. Allein durch die Straßen zu laufen, ist wie ein Besuch in einem Architekturmuseum. Dort wo einst aztekische Tempel und Häuser standen, befinden sich heute:

Der Palast und Regierungssitz „Palacio Nactional“
kann kostenfrei besucht werden. Halbstündlich werden allerdings nur 150 Besucher eingelassen. Also am besten unter der Woche einplanen und einen Ausweis mitnehmen. Hier können auch Murals von Diego Rivera besichtigt werden.

Die Kathedrale Mexico Citys „Catedral Metropolitana“
ebenfalls einen Einblick wert. Diese riesige Orgeln, die Goldverzierungen, der Gesang des Chors ein Gänsehaut treibendes Erlebnis.

„Nacional Monte de Piedad“
die größte, staatliche Pfandleihanstalt ist auf jeden Fall ein Besuch wert, wenn man Goldschmuck kaufen möchte und/ oder an Architektur interessiert ist. Gebaut um 1850 auf dem Platz, auf dem zuvor Cortez Haus und davor Montezumas Haus stand.

Der große Tempel „Templo Mayor“
… doch, etwas hat es bis in unsere Zeit geschafft; verdeckt vom Schutt der darüberliegenden Ruinen.
Direkt zwischen Kathedrale und Palast kann man eine eine zerstörte Tempelanlage besichtigen; der wichtigste Tempel der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán (heute Mexcio City). Man kann das Gebiet von Aussen betrachten oder für 65 Peso durch die Tempelanlage schlendern. Wir haben es nicht gemacht.

Mexico City - Templo Mayor

Hochhaus „Torre Latino“
Der wohl (´tschuldigung) schäbigste Wolkenkratzer, den ich je gesehen habe. 1956 fertiggestellt und anscheinend seitdem auch nicht renoviert, oder modernisiert.
Aber das ist nur halb so schlimm, denn er bietet die Möglichkeit für 90 Peso Mexico City aus dem 47 Stockwerk zu betrachten und das sollte man sich nicht entgehen lassen. Es ist ein spektakulärer Anblick, wenn die Sonne untergeht und ein blutendes Rot in den Smog der Stadt strahlt und sich langsam, so weit das Auge reicht,
die Lichter im Großraum von Mexico City erhellen. Von 09:00 – 22:00 ist der Turm geöffnet. Das Ticket erlaubt den wiederholten Eintritt am gleichen Tag des Kaufs.

Theater, Kulturzentrum, Museum im „Palacio de Bellas Artes“
… ist das wohl schönste Gebäude der Stadt; es ist eine Bühne für Tanz und Gesang. Was gerade gespielt wird und welche Führung durch das Gebäude angeboten wird, muss man in Erfahrung bringen – am besten vor Ort! Die Architektur des um 1910 erbauten Gebäudes ist atemberaubend und die Eingangshalle eine absolute Sehenswürdigkeit.

Das Hauptpostamt „Palacio de Correos de Mexico“
… zur rechten Hand vom Palacio de Bellas Artes; ist nicht nur geeignet, um Postkarten und Souvenirs zu verschicken. Es ist ein Art déco-Traum in Marmor und Bronze. Definitiv eines der schönsten Treppenhäuser, die wir je gesehen haben, aber maximal das Zweitschönste.

Das Nationalmuseum „Museo Nacional de Arte“
hat nämlich das definitv schönste Treppenhaus, durch das wir bisher gelaufen sind. Große Künstler aus dem spanischsprachigen Raum hängen hier, also nicht die Künstler selbst sondern … naja ihr wisst schon. So richtig alte Schinken, die zum Teil auf 1500 datiert sind – aber auch bis ins Zeitgenössische. Das Museum ist schräg gegenüber dem Postamt und sonntags ist der Eintritt kostenfrei (Kamera kostet immer – 5 Peso)

Bücher
Die Mexikaner scheinen verrückt nach dem gedruckten Worte zu sein – überall finden sich Buchhändler mit ihren Läden, die zum Stöbern einladen – gut so!
Wer aus dem Museo Nacional de Arte kommt, schaut geradeaus auf eine kleine Gasse; hier treffen sich Tag für Tag Buchhändler, die Neues und Gebrauchtes auf ihren Tischen anbieten. Fast ausschliesslich in Spanisch, aber eine großartige Auswahl. Wer also schon immer einmal, Marx, Nietzsche oder Stephen King auf Spanisch lesen wollte, ist genau richtig hier. Wer einfach nur schauen und ein nettes Andenken mitnehmen möchte auch.

Militärmuseum „Museo del Ejercito y Fuerza Aerea Mexicanos Bethlemitas/ Museum of the Army and Air Force Bethlemitas“
Wie überall in Nordamerika ist man hier sehr stolz auf sein Militär; schliesslich hat man sich 1810 die Unabhängigkeit erkämpft und sich dann und wann auch dem rot-blau-weissen Nachbarn im Norden wehren können. Wer etwas über die Zeit von Cortez über Zapata bis heute lernen möchte, ist in der Parallelstraße zum Büchermarkt sehr gut aufgehoben. Das Militärmuseum ist zwar nicht besonders groß, aber sehenswert und … sonntags kostenfrei. Leider ist nicht alles auf Englisch übersetzt, aber die Bilder sprechen ihre Sprache.

Mexico City - Militärmuseum

Das gesamte Areal „Centro Histórico“
Die Altstadt verwandelt sich am Wochenende, morgens und mittags in einen riesigen Markt mit Allerlei und am Abend in eine Flaniermeile, auf der man Straßenkünstlern beim Musizieren, Zaubern und anderen Auftritten gegen ein kleines Trinkgeld zusehen kann.

Oft sehen die mit Zeug zugehängten Eingänge nicht sonderlich einladend aus; betritt man die Gebäude jedoch, gelangt man in wundervolle Einkaufsläden, in denen man sehr günstig an tolle Mitbringsel gelangen kann.

Backwaren

In Südostasien war es für uns, besonders für mich, eine Qual an Frühstück zu kommen. Ja, der Kaffee mag der beste der Welt sein, aber nur vom schwarzen Glück alleine wird man nicht satt.
Ein Hoch auf die Spanier, die ihre Konditorenkunst hier erfolgreich etabliert und so sehr in das kulturelle Gedächtnis gebrannt haben, dass man hier keine Bäckereien, sondern Paläste für Backwaren errichtet hat. Kuchen, Stückchen, Brötchen, Plätzchen und Brot in allen erdenklichen Variationen (und mehr) gibt es hier zum Preis knapp einer uBahn fahrt. Köstlich!

Kaffee ist leider verhältnismäßig teuer in Mexico City. Ungefähr einen Euro pro kleiner Tasse muss man hierfür schon einplanen, wenn ihr einen wirklich guten, hausgerösteten trinken möchtet. Haltet auf der Straße „Isabel la Catolica“ Ausschau nach dem Cafe „Jakemir“.

Calle Aldama – der alternative Samstag

Wer auf Rock´n´Roll und alternatives Leben steht, darf diesen riesigen Markt, der jeden Samstag stattfindet, auf keinen Fall verpassen. Die Metro „Buenavista“ bringt euch hierher.
Von 10:00 bis 17:00 schieben sich bunte Menschenmassen an T-Shirt Ständen, Plattenhändlern, Skateboardverkäufern und Live Bühnen vorbei.
Was auch immer auch nur irgendwie mit der Rockgeschichte zu tun hat, ob es Danzig oder die Rolling Stones, Rammstein oder AC/DC sind – günstigen Merch findet ihr hier.
Die Latinos sind verrückt nach Gitarrensounds, egal ob Rock, Punk oder Metal, es muss krachen und die Bands auf den Straßen und den Bühnen tun genau das.

Mexico City - Calle Aldama, der alternative Samstag

 

Lucha Libre

Die Mexikaner lieben ihr Wrestling, welches übersetzt Freistilkampf bedeutet. Es ist eine großartige Show der maskierten Kämpfer und deren gröhlenden Fans, die es geniessen .
Kämpfe finden unter der Woche in der „Arena Mexico“ statt; in der Straße „Dr. Lavista“ – nächste uBahn Haltestelle „Balderas“. Die Termine der Kämpfe haben wir bei Ticketmaster Mexico gefunden, aber die Tickets vor Ort gekauft.
„Nicht so wichtige“-Kämpfe beginnen um 19:30Uhr, der billigste Platz (unbedingt am Schalter kaufen) kostet 50 Peso.
„Wichtige“-Kämpfe beginnen um 20:00/20:30Uhr, der billigste Platz (Preferente) beginnt ab 80 Peso.
Man durchsucht euch am Eingang; streng nach Geschlechtern getrennt; Kameras müssen abgegeben werden; dann begleitet man euch auf den zugewiesenen Platz. Gebt dem Platzuweiser ein kleines Trinkgeld. Er lebt davon.
Zweifelsohne ist bei den „Wichtigen“-Kämpfen die bessere Stimmung, aber auch die „Nicht so wichtigen“-Kämpfe haben ihren Reiz; dazwischen gibt es noch andere und die werden anplakatiert.

Ein Bier kostet 35, ein doppeltes 70 Peso.
Ein Erfrischungsgetränk 30 Peso.
Getränke und Essen werden ständig umhergetragen und angeboten – die „Cervezas – Refrescoooos“ Rufe sind nicht zu überhören.

Masken und anderen Merchandise kauft man am besten vor der Arena; dort sind diese Artikel um einiges günstiger.
Masken gibt es in verschiedenen Preis und Qualitätsklassen zwischen 25 und 250 Peso.

Nehmt die Kämpfe nicht allzuernst, es ist Show – Jubelt, buht mit, habt eine gute Zeit; das Blut, das fliesst, ist kein echtes und DAS ist das wahre Wunder am Lucha Libre!

Weiteres zum Lucha Libre in einem anderen Artikel.

Die Tempel von Teotihuacán

Ein definitives Muss, wenn man in Mexico City ist; unzählige Touristenorganisationen bieten den Ausflug für 400-500 Peso pro Person dorthin an – die Eigenanreise ist wirklich problemlos und spottbillig, sodass es keinen Grund für einen Touristenbomber gibt.
Die gelbe Metroline 5 bringt euch direkt zum „Autobuses del Norte“, Busbahnhof. Vom Busbahnhof fährt der Bus im 15 Minuten Takt; Tickets könnt ihr am Schalter 8 erwerben. Die Fahrt dauert circa 30 – 40 Minuten und endet direkt vorm Kartenschalter des Weltkulturerbes.

Kosten pro Person (zwei mal da Hin- und Rückfahrt):
Metro: 2 x 5 Peso
Bus: 2 x 46 Peso
Eintritt: 1 x 65 Peso

Wenn ihr mehr über Teotihuacán wissen wollt, schaut euch auch diesen Artikel hier an!

Leo Trotzky und Frida Kahlo

Als Leo Trotzky sein politisches Asyl in Mexico gewährt bekam, um Stalins Fängen zu entkommen, lebte er zuerst zusammen mit seiner Frau und Weggefährten bei Frida Kahlo und Diego Rivera im Blauen Haus. Kurze Zeit später zog er einige hundert Meter weiter in sein Eigenheim. Genug Platz zum Studium und zum Verfassen neuer Thesen und Platz für die Gedanken, um die kommunistische Revolution, die mit Stalin in der Sowjetunion nicht unbedingt zu dem führte, was sich die Revolutionäre zuvor dachten.
Stalin verfolgte seine Gegner mit äusserster Härte.
Den ersten Anschlag überlebte Trotzky zwar (die Einschusslöcher in den Wänden gibt es noch heute zu sehen), der zweite endete jedoch mit einem Eispickel im Kopfe tödlich.
Sein Haus beherbergt heute ein Museum über Trotzkys Leben in Mexico.
Der Eintritt liegt bei 45 Peso (20 mit Studentenausweis);eine Kamera kostet 15 Peso extra.

Frida Kahlos Haus kann ebenfalls besichtigt werden; hier müssen allerdings lange Wartezeiten eingeplant werden.
Die Metro „Eje Central“ bringt euch nah heran, das Museum ist in der Strasse „Viena“ zu finden.
Zeitgeschichte!

Zwischenmenschliches

Sollte ein Sitzplatz in der uBahn frei werden und eine Frau, Mädchen oder Alte und Schwache in der Nähe sein, wird der Sitzplatz erst einmal dieser Person offeriert. In Deutschland … undenkbar.
Ebenso grüßt man sich hier und setzt Kopfbedeckungen in geschlossenen Räumen ab, nicht unbedingt in der uBahn, aber in Museen, öffentlichen Gebäuden etc..
Und mehrfach haben wir auch beobachtet, wie anscheinend wildfremde Menschen anderen ihre Hilfe anbieten, um Koffer oder ähnliches die Treppen hoch zu tragen, wenn der Eigentümer dazu nicht selbst in der Lage ist. Und das nicht etwa für monetäre Gegenleistung – nein, ein einfaches „Gracias!“ ist hier aussreichend.

 

Mexico City ist eine großartige Stadt, die Unterhaltung und Beschäftigung für viele, viele Tage bietet.
Auch wenn die Menschen sehr sehr freundlich und neugierig sind, ganz besonders wenn sie hören, dass ihr aus Alemania kommt und es sehr sehr viel Polizei auf den Straßen gibt. Man sollte als Tourist sicherlich nicht in jedem Stadtbezirk und nicht zu jeder Uhrzeit unterwegs sein. Wir haben uns immer sicherer als in Detroit oder New York
gefühlt, aber auch hier gibt es viele Menschen, denen man lieber nicht begegnen möchte.
Besonders in den Randbezirken. Wie immer sollte man diese meiden, im Hotel nach „no go areas“ fragen und dunkle Gassen sowie betrunkene Menschen(ansammlungen) meiden.
Habt spaß, geniesst das Essen, das Bier und den Tequilla.
Geht shoppen und vergesst die Kultur nicht.
Es wird eine großartige Zeit!

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