Arbeitslos nach der Weltreise? DAS ist zu tun!

Ihr habt leider das Pech nicht in ein bestehendes Arbeitsverhältnis zurückzuflutschen und seid arbeitslos nach der Rückkehr von eurem Trip des Lebens?

DAS IST ZU TUN:

Bevor ihr euch auf eure Reise begebt, habt ihr euch hoffentlich beim Arbeitsamt abgemeldet?
Das solltet ihr dringend tun, da sich hier durch einige, nicht von der Hand zu weisende Vorteile ergeben, zum Beispiel:

  • eure dreimonatige Sperrfrist läuft ab während ihr im Ausland seid
  • das Arbeitslosengeld berechnet sich aus dem Schnitt der letzten Einkommensjahre – wenn ihr weg seid und nichts verdient, verdient ihr nichts.
  • ihr habt nur eine begrenzte Zeit Anspruch auf ALGI; wenn ihr den nicht beansprucht, ist er weg; macht es also wie der typische all-inkl-Deutsche und werft euer Handtuch auf die Pool-Liege BEVOR ihr euch 3 Stunden darauflegt. 😉

WEITERE INFOS über das wie, wieso, weshalb und warum findet ihr in dem dazugehörigen Artikel -> HIER Meldung der Arbeitslosigkeit




Okay, ihr seid zurück, ihr seid arbeitslos, scheisse!

Euer allererster Schritt nachdem ihr wieder zurück seid, und wir meinen damit am besten am ersten Tag, sollte wie folgt aussehen:

  • (beim Einwohnermeldeamt anmelden, wenn ihr euch abgemeldet haben solltet)
  • sofort zum Arbeitsamt, ja es ist scheisse sofort in die Maschine eingegliedert zu werden und offiziell arbeitslos zu sein, aber ich möchte euch sagen weshalb es dennoch sinnvoll ist.

Ihr benötigt eine Krankenversicherung und wollt sicherlich auch etwas „Taschengeld“ haben, um euch euren Unterhalt in Deutschland zu finanzieren bis ihr wieder einen Job habt.
Die Krankenversicherung ist verpflichtet euch rückwirkend von eurem Ankunftstag an zu versichern; das Arbeitsamt übernimmt die Kosten der Krankenversicherung auch – allerdings nur ab dem Tage der Arbeitslosmeldung.
Das bedeutet: seid ihr schon eine Woche in DE und meldet euch erst dann, müsst ihr diese Zeit zwischen Meldung und Ankunftstag aus eigener Tasche finanzieren.
Das ist ein Mindestbetrag von 170€ im Monat, der anteilsmäßig auf die Tage umgelegt wird.
Im Übrigen lässt sich die Krankenkasse das Datum der Ankunft in Deutschland durch eine Kopie des Flugtickets und der Langzeitauslandsreisekrankenversicherung (tolles deutsches Wort) belegen – Schmu ist hier also nichts.

Ansonsten ist alles eigentlich ganz einfach – Regel Nummer eins: Verlasst euch nicht auf das Arbeitsamt. Sucht euch selbst eine Stelle, wenn ihr nicht in der Zeitarbeit landen wollt.

 

Ansonsten – solltet ihr euch an das „freie“ Leben gewöhnt haben ist dieses Buch vielleicht etwas für euch 😉

arbeitslos


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