Miniera di Monte Narba – eine verlassene Silbermine

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Miniera di Monte Narba – eine verlassene Silbermine inmitten Sardiniens.

In unsere Reihe der Urbex und Lost Places gehört natürlich auch die Erwähnung der Miniera di Monte Narba in der von 1864 bis 1935 Blei und Silber gefördert wurde. In Hochzeiten von bis zu 900 Arbeitern und Angestellten.

Heute ist von der Mine nicht mehr viel übrig.

Schliesslich sind seitdem schon fast 100 Jahre vergangen und das Wetter hat seine deutlichen Zeichen hinterlassen.

Viele Abgänge heftigen Regens haben unmengen an Schotter mit sich gerissen und für Erdrutsche und Verschüttungen gesorgt.
Ein bisschen wie auch in Gairo Vecchio dem Geisterdorf.
Unweit von hier. Etwa eine Autostunde nördlich.
Zu diesem Artikel gelangst Du HIER.

Die Miniera di Monte Narba findest Du auf Google Maps HIER.

Die Koordinaten fürs GPS lauten: 39°24’41.4″N 9°31’25.2″E
Die Mine liegt im Södöstlichen Gebiet der Insel.
Etwa 30 Minuten landeinwärts in Westlicher Richtung von Porto Corallo kommend.

Werkshalle
Werkshalle

Das letzte Stück ist mit dem Wagen etwas abenteuerlich.

Die Wege sind unbefestigt und aus Schotter.

Schlaglöcher und Bodenwellen zieren den Weg.

Steine kratzen am Unterboden – stechen in das Reifenprofil.

Wild kläffende Hunde in Zwingern haben den Gedanken zerstreut zu Fuß weiter zu gehen.

Schilder fehlen gänzlich und Google.Maps gibt auch nur eine Grobe Indikation. Maps.Me war hier hilfreicher.

Aber am Ende war alles gut.

Auf dem Gelände finden sich alte, dachlose Werkhallen, verrostete Stahlträger, Kräne und Laufkatzen die sich schon lange nicht mehr bewegt haben. Armaturen und Rohre die aus den Wänden ragen. Irgendwo steht ein halb verschütteter Traktor.

Einige weitere Baracken und Häuser die vielleicht einmal zu Wohnzwecken oder für administratives dienten schmiegen sich an die Hänge, nur eine Frage der Zeit bis diese überwuchert, verschüttet oder eingestürzt sind.

Zwei dieser Gebäude sind hervorzuheben.

Das auf dem “Hauptplatz” gelegene Gebäude der Administration (?) welches mit seinen verzierten Decken lockt und einen kleinen Einblich in den vergangenen Glanz zu geben vermag und, etwas weiter abseits, die Villa Madame mit ihren schweren verzierten Eisentoren, der begehbaren Küche und den Einblicken die die vrgitterten Fenster erhaschen lasssen.

Fensterläden hängen von der Fassade, Balkone bröckeln vor sich hin, zerborstene Flaschen zieren den Boden eines Raumes.

Ein betreten scheint mir hier allerdings zu gefährlich. Und so bleiben eine ganze Menge Bilder und die Erinnerung an eine tolle Entdeckertour.

 

 

Und wenn du auf Lost Places stehst sind diese Artikel sicherlich auch etwas für dich!

-> New World Plaza in Bangkok / Thailand
-> Space Roller in Chiang Mai / Thailand
-> eine verlassene Tankstelle / Kanada
-> Lideco Housing in Hanoi / Vietnam    

->Hier geht es zurück zum einleitenden Beitrag über Sardinien.

 

Wenn ihr wissen wollt wo wir während unseres Sabbaticals waren, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

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