Hochplateau Giara di Gesturi – Nuraghentürme und wilde Pferde

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Das Hochplateau Giara di Gesturi bietet noch einmal all das was es auf Sardinien zu sehen gibt – in der Fläche noch einmal zusammengeschrumpft.

In der Fläche ist die die auf 550 Metern gelegene Hochebene mit 12 x 5 km² fast so groß wie die Insel Sant’Antioco im Südwesten.

Nur ist diese nicht besiedelt sondern ein Naturpark.
Diesen findet man HIER.

Den Parkplatz, auf dem sich der ein oder andere Wohnmobilist für eine Nacht einrichtet, wird nach einigen Serpentinen auf einer gut ausgebauten Straße erreicht und findet sich hier 39°43’54.2″N 8°58’29.4″E.

Wie immer ist etwas obacht geboten, da Schafe und Kühe gerne mal auf der Straße anzutreffen sind.
Der Ausblick vom Parkplatz in den Talkessel ist bei gutem Wetter sensationell.

Panorama vom Tal
Panorama vom Tal

 

Oben angelangt bieten sich zwei Eingänge, der eine zentral in der Mitte führt rechts zum Fahrradverleih weg – wann dieser geöffnet ist bleibt unbeantwortet. Öffnungszeiten hingen nicht aus.
Geradeaus folgend geht es auf den Wanderweg.
Ebenso linkerhand, durch das Tor kann der Wanderweg betreten werden.

Lageplan
Lageplan

Am mittleren Eingang hängt eine Karte mit diversen Anlaufpunkten zu Sehenswürdigkeiten.
Leider ist dies der einzige Hinweis auf der Wanderstrecke, Richtungsweiser und Anhaltspunkte sucht man vergebens, so bleibt es etwas dem Glück überlassen den Botanischen Garten oder die Bauwerke der Nuraghen zu finden.

Nunja – so bleibt das Explorationsgen aktiv und die Neugier will ja schließlich auch genährt werden.
Auch hier hat sich die Offlinenavigation von maps.Me bewährt.
Mit Google, zumindest ohne Offlinekarte, geht es hier nicht mehr weiter – denn meistens gibt es hier keinen Empfang.
Schön oder? 🙂 auf Instagram Posten kann man Später.

 

Das Hochplateau Giara di Gesturi hat, wie das Basaltgestein vermuten lässt, vulkanischen Ursprung – so kann man hier auch zwei Vulkane, bzw. “Vulkankrater” finden.

So zumndest maps.Me – wir waren nicht dort, aber solltest Du es dorthin schaffen – lass doch bitte mal Kommentar und Bild da.

Lässt man den botanischen Garten nach einem kurzen Besuch auf der Linken hinter sich und legt einen weiteren Kilometer zurück, so kommt man nach etwa 15 Minuten zum ersten Bauwerk der Nuraghen Kultur – dem Turm von Tuttureddu bei 39°44’15.7″N 8°57’57.0″E.

Hier gibt es ausnahmsweise eine Erklärung in Form eines Schildes.

Nun kann man nach einer Besichtigung dem Weg weiter geradeaus, also in Richtung Westen, folgen und sieht sich das nächste Gebäude an, oder aber man macht es wie wir und folgt dem nördlichen Weg – also den Ausgang/Eingang im Rücken verlassend.

Dies führt uns zum rekonstruierten Nuraghen Dörfchen “Cabrili Becciu” – leider gibt es hier kein Schild.

Hinter dem mittleren Haus abgehend führt ein Trampelpfad in den Busch – diesem folgen wir.

Ab hier werden lange Hosen und hohe Schuhe komfortabel.

Dieser nach Nordwesten führende Weg führt uns zum wunderschönen Seepanorama des Sees “Pauli Maiori” bei 39°44’36.8″N 8°57’33.9″E.

Nun ist man mitten drin im Busch des Hochplateau Giara di Gesturi. die Kultur im Rücken, den Busch unter den Füßen und den zum Träumen anregenden Ausblick auf den See geht es nun in Nordöstlicher Richtung entlang des Seeufers zum Hochplateauebene mit einer Quelle bei 39°44’44.9″N+8°57’49.3″E und mit etwas Glück

WILDPFERDE

Pferd

 

die Antwort auf die Herkunft dieser Tiere bleibt für uns unbeantwortet.
Wahrscheinlich sind sie mal ausgebüchst. Oder gehören doch jemanden…in jedem Falle sahen die drei die wir getroffen haben ziemlich gechillt aus…auch wenn die Beschreibung “Wildpferd” natürlich nicht ganz zutreffend ist, schön ist es dennoch diese Tiere beobachten zu knnen ohne das wir von Zäunen voneinander getrennt sind – dennoch halten wir gebührenden und respektvollen Abstand.

Wir folgen dem Weg an der Mauer entlang in südöstlicher Richtung der uns stetig größer und besser ausgebaut werdend letztlich wieder zum Ausgangspunkt des Nuraghendorfes zurück bringt.

Unsere Route auf dem Hochplateau Giara di Gesturi die wir in ruhigen 8 Kilometern und 3 Stunden zurück gelegt hatten war folgende:

Hochplateau Giara di Gesturi
Hochplateau Giara di Gesturi

  Die Wanderung lässt uns mit vielen Eindrücken über diese großartige Naturvielfalt zu unserem Wagen zurückkehren und uns unser nächstes Tagesziel in Angriff nehmen. Das Sardinische Stonehenge “Biru e’ Concas” und einem super schönen Hotel in Sorgono – dem Cuccumiao.

->Hier geht es zurück zum einleitenden Beitrag über Sardinien.

 

 

 

Wenn ihr wissen wollt wo wir während unseres Sabbaticals waren, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

Habt ihr Fragen und Anregungen oder Themenvorschläge?
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