Biru e’ Concas – Das Sardinische Stonehenge

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Das Sardinische Stonehenge – Biru e’ Concas gibt eine Idee über die Entwicklung der sardinischen Frühkultur.

Auf einem etwa 5 Hektar großen Gelände in der Nähe von Sorgono im Parco archeologico Biru e’ Concas, sehr sehr genau in der geografischen Mitte dieser wundervollen sardinischen Insel finden sich etwa 200 Menhire.

 

Biru e' Concas
Standort Biru e’ Concas

Um genau zu sein Hier: google.maps

 

Oder auch hier: 40°00’33.3″N 9°01’50.6″E        

 

 

 

Ein Menhir ist laut Wikipedia ein durch Menschen in vorgeschichtlicher Zeit senkrecht aufgestellter Steinblock. Wie die Hinkelsteine oder auch Stonehenge. Die Bedeutung ist aber nicht abschliessend geklärt. Wahrscheinlich wurden diese unter Anderem als Art Jahreszeitenkalender eingesetzt.

Biru e’ Concas erwartet euch mit einem kleinen, geschotterten Parkplatz für etwa 20 PKW und einem geschlossenen Tor.

Ja richtig.

Ein geschlossenes Tor.

Aber das ist nicht so schlimm, denn es erwartet euch ebenfalls eine Holzleiter die euch sicher über die Steinmauer leitet.

Über hohes, ungemähtes Gras bewegt man sich zu einem Lageplan mit Schautafel verschiedener Routen und Erklärungen, dies ist der Startpunkt der einem die wichtigsten Punkte dieser Sehenswürdigkeit näher bringt.

Naja – näher bringen soll, denn spricht man kein Italienisch, dann hat man leider keine Option als sich selbst die Dinge zusammen zu reimen.

Schade.

Von hier aus führen gemähte Wege zu den einzelnen Punkten auf dem Gelände, vorbei an einzelnen Menhiren und einer Quelle die Wohl bei den Nuraghen eine heillige Funktion hatten. Nun geht es zwischen Bäumen auf einen Hügel und hier steht die kleine Sehenswürdigkeit.

Etwa 50 streng in Reihe aufgestellte Menhire, geschätzt bis zu zwei Meter hoch.
An jedem einzelnen Punkt stehen wieder erklärtafeln.

Nur leider auf italienisch.

Gegen Nachmittag, wenn die Sonne richtig steht und sich die immer länger werdenden Schatten über die Landschaft legen, entsteht eine wirklich schöne Atmosphäre, und mit etwas Vorstellungskraft gelingt es vielleicht etwas vom Geiste der vergangenen Tage zu atmen.

Auf einem Hügel in der Nähe steht noch ein Steinturm wie auch schon auf dem Hochplateau im Parco della Giara.

Auch wenn man nicht der italienischen Sprache mächtig ist lohnt sich ein Besuch hier im Biru e’ Concas wenn man irgendwie in der Nähe ist, und das kann dank der zentralen Lage dieser Sehenswürdigkeit auf der Insel ziemlich leicht passieren. 🙂

In der Nähe findet sich noch das BedNBreakfast “Cuccumiao” – herzlich, freundlich, leckeres Frühstück, und wer auf Eulen steht ist hier genau richtig.

Lust auf andere Heilige oder Spirituelle Stätten?

Wie wäre es mit dem Australischen Uluru ?

Oder dem Laotischen Angkor Wat ?

Oder dem legendären Macchu Picchu und Nazca in Peru?

Oder den Azteken in Mexiko ?

Schaut euch doch einfach die entsprechenden Artikel an – oder lest weiter über Sardinien.    

->Hier geht es zurück zum einleitenden Beitrag über Sardinien.

 

 

Wenn ihr wissen wollt wo wir während unseres Sabbaticals waren, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

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