Als Backpacker in OZ Geld sparen?

Vielleicht seid ihr gerade erst in Australien gelandet habt die ersten Schritte hinter euch und fragt euch wie man sein erspartes möglichst effektiv nutzen kann.

Denn es ist und bleibt ein leidiges Thema, wer reist braucht Geld und wer Geld auf der Reise hat weil er es entweder hart verdient hat oder noch als erspartes auf seinem Konto liegen hat möchte, dass dies so lang als möglich vorhält.

Ein besonnener Umgang und sparen ist also angesagt da die Reise eben nur so lange andauern kann wie man auch etwas
zu essen hat und da man nie weis wann der nächste Job um die Ecke kommt und wie lange man dort arbeiten und
somit auch verdienen kann haben wir hier unsere wichtigsten Erfahrungen aus unserer Australienreise aufgelistet.

Günstige Lebensmittel:
In Australien leider so ein Thema, die Lebenshaltung ist nicht gerade als Schnäppchen anzusehen und sich jeden Tag nur von Reis und Nudeln zu ernähren will ja auch keiner.

Dennoch – Als Supermarkt hat Woolworth ganz klar die Nase vorn. Aldi ist leider noch nicht im ganzen Land so verteilt wie wir es gewohnt sind sonst wäre die Unternehmung der Gebrüder Albrecht an erster Stelle genannt.

Checkt die „Specials“ besonders Fleisch und Gemüse wird kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oft drastisch reduziert und nehmt euch während des Betretens des Ladens eine Zeitschrift mit und checkt
diese, oft gibts „zwei für eins Aktionen“ oder dergleichen

Besucht Erzeugermärkte, im Gegensatz zu den Märkten in DE findet ihr hier drastisch günstigere Lebensmittel als in den Supermärkten. Natürlich sind die Schnapper hier Saisonal und Regional bedingt – in der Avocadozeit in Queensland kann das aber bedeuten, dass ihr 5 Avos für 2,00Au$ ergattern könnt.

Kommunikation:
Ohne WiFi und Telefonie unterwegs zu sein ist heutzutage kaummehr denkbar, in fast jeder Stadt gibt es irgendwo Free WiFi, in Supermärkten, Tourist Informationen, Bücherreien, oder einfach auf der Straße durch die Stadtverwaltung bereitgestellt. Es lohnt sich das einfach mal zu checken wenn man Internet braucht.

Prepaid Karten, oftmals locken die Anbieter von Prepaid Karten mit sehr günstigen Einstandspreisen wie z.B. 1. Monat mit 500MB Volumen für 5,00Au$. Das weitere Aufladen ist nicht immer so günstig oder optimal, oftmals
verfällt Guthaben nach einer gewissen Zeit z.B. bei Telstra.
Optus hingegen hat mit den Produkten „my Daily“ und „my Daily Plus“ Produkte im Angebot bei denen man nur den Nutzungstag zahlt, der kostet zwischen einem und zwei Dollar und bietet von limitierten Daten und Telefonie bis nahezu unbegrenzt. Schaut euch das mal an!

Unterkünfte:
Wenn ihr mal keine Lust mehr habt auf Zelten, im Auto schlafen oder Geld für Hostels auszugeben könnt ihr euch mal über „HelpX“, „“WWOOF“ oder „Workaways“ informieren, die Teilnahme an diesen Programmen bedingt eine Mitgliedschaft die mit einer Gebühr für zwei Jahre zwischen, je nach Programm, 20,00 und 70,00€ liegt. Eine Anfangsinvestition die euch beim sparen hilft und sich ab der ersten Nacht bezahlt machen kann.

Das Prinzip heisst hier: „Hand gegen Koje“.
Im Austausch gegen 4 – 5 Stunden Mitarbeit am Tag auf einer Farm oder Plantage, in einem Hostel oder einfach nur bei Privatleuten, bekommt ihr Unterkunft und Verpflegung gestellt. Manchmal ist es einfach schön etwas richtiges zu Essen und ein richtiges Bett zu haben.
Nebenbei kann man noch eine ganze Menge interessanter Einblicke in den entsprechenden Tagesablauf gewinnen. Geld gibt es hierfür allerdings keines, jedoch hat man manchmal Glück und kann seine Tage fürs second year visa erarbeiten nicht zu vergessen, dass man mit Einheimischen lebt die einem viel über die Umgebung erzählen und euch
die verborgenen Schönheiten der Landschaften zeigen können.

Wenn ihr Lust auf Camping verspürt könnt ihr einen der vielzähligen kostenlosen Plätze nutzen die oftmals sehr gut ausgeschildert sind. Wenn ihr nicht so recht wisst wo und wie diese zu finden sind hilft euch die App „Wikicamps AU“ weiter. Die ersten 14 Tage der App sind als kostenlose Trial gratis, ansonsten für wenige Euro  käuflich zu erwerben die sich aber auf jeden Fall lohnen.

Fahrzeuge und Fortbewegung:
Flugpreisvergleiche können sich durchaus lohnen, die App „Skyscanner“ hat sich unter Backpackern einen guten Ruf erarbeitet, wenn ihr nicht in Eile seid oder kein definiertes Ankunfts- oder Abreisedatum habt variiert doch einfach mal
mit den Abflug- und Ankunftdaten.

Wenn ihr ein Fahrzeug aus einem anderen Bundesstaat ersteht welches noch eine „Rest-Rego“ hat, könnt ihr diese zur Auszahlung beantragen. Request for Recalaim Rego und der entsprechende Bundesstaat einfach mal bei Google eingeben.

Teilt euch Strecken mit anderen Backpackern in eurem oder deren Auto und damit auch die Spritkosten. Funktioniert in Deutschland – funktioniert auch hier. Foren in Facebook oder Anzeigen zu „Lift offer“ in Gumtree sind hier die ersten Anlaufstellen um etwas Geld zu sparen.

Tourist information Center haben sich als günstige Quellen für Landkarten der Umgebung, Informationen über Veranstaltungen wie z.B. Verbrauchermärkte erwiesen. Neben kostenlosem WiFi gibt es hier in der Regel auch den Harvest Calendar for free der euch sagt wann wo was im Lande geerntet wird und wie groß der erwartete Arbeiterbedarf sein wird.

Kraftstoffe – wer fährt braucht Kohle, oder eben Sprit. Woolworth und Coles haben „Incentiveprogramme“, kauft ihr z.B. bei Coles über 30$ ein, könnt ihr mit dem Kassenbon in der Hand das nächste mal 4Cent / L sparen, natürlich nur bei Coles Express.

 

Habt ihr noch Ideen und Erfahrungen zum Sparen die ihr mit uns teilen wollt?
Nur zu…wir sind über jeden Tipp dankbar.

Schaut auch mal in unseren Artikel über die elektronischen Helferlein. Oder auch in den Artikel über volunteering – also WWOOF, HelpX, Trusted Housesitters.


Wenn ihr wissen wollt wo wir gerade stecken, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

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2 Antworten

  1. Ganz toller Artikel mit ganz wichtigen Informationen und Tipps. Das wird einigen sicherlich eine sehr große Hilfe sein.

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