Tasman Peninsula

Eingetragen bei: Australien, Tasmanien | 0

Auf der Tasman Peninsula, unten im Südosten Tasmaniens, befindet sich neben der sagenhaften tasmanischen Natur auch der Geist der vergangenen Tage in denen Tasmanien noch der Ankunftsort vieler tausender Gefangener war die aus dem überfüllten Groß-Britannien des achtzehnten Jahruhunderts zur Strafe nach Tasmanien – oder wie es damals noch genannt wurde „Van Diemens Land“ gesendet wurden.
Frauen, Männer, Kinder und Soldaten.

Um die Gefangenen, die „Convicts“, die Mannschaften, Offiziere und Aristokraten zu beherbergen und zu versorgen wurden weitflächige Anlagen angelegt. Sinn der Verschiffung nach Tasmanien war zum einen das entledigen der straffälligen Subjekte, bei denen es sich nicht selten um
Kleinkriminelle handelten. Und zum anderen die Urbar- und Nutzbarmachung des neu entdeckten Landes, der Kolonialisierung im Namen der Krone.

Da das Mutterland viel zu weit entfernt lag um die Kolonie zu versorgen musste alles selbst hergestellt werden Ziegel und Holz zum bau, Kohle zum heizen und schmiden, Nahrungsmittel zum Erhalt der Arbeitskraft eben all das was der Mensch so benötigt.

Allerdings handelte es sich bei den meisten Arbeitskräften zu Begin, wie schon erwähnt um Gefangene die ihre Zeit unter strenger Aufsicht fristeten.
Davon zeugen noch heute, 150 Jahre später die Überbleibsel aus vergangenen, erbarmungslosen Tagen.
Ein Zuckerschlecken war das Leben als Wärter oder als Gefangener auf der Insel sicherlich nicht.

Auf dem Zipfel der Tasman Peninsula befindet sich heute das Freilichtmuseum, die Relikte des Hochsicherheitsgefängnisses „Port Arthur“.
Während seines bestehens wurden ca. 140.000 Gefangene hier untergebracht oder in die Umgebungseinrichtungen durchgeschleust bis diese ihre Strafe abgeleistet hatten und als Siedler in Australien leben konnten, eine Rückfahrt war zwar möglich, die Kosten dafür aber immens und die Fahrt selbst nicht lebensungefährlich.

Der Eintritt beträgt zwischen 37$ bis 70$ und verhilft einem zu einem guten Überblickt über die Grausamkeiten in Ziegelwerken und Kohleminen sowie der Gefängnisse die viele der Insassen nicht üerlebten.

Um Versuche des Entfliehens an ihrem Erfolg zu verhindern wurde am Ende der Tasman Peninsula, dem „Eagle Hawk“, ein schmaler streifen Land zwischen dem Meer eine Düne abgetragen, der Länge nach 18 Lampen und Wachhunde (das Alarmsystem der früheren Tage) aufgestellt.
Kam ein entfohener vorbei wurde er sofort entdeckt, entweder durch die Hunde gerissen oder durch die vom Lärm aufgeschreckten Wärter zur Strecke gebracht.
Der tasmanische Todesstreifen.
Teile dieser Einrichtung auf der Tasman Peninsula, ein Denkmal, Offiziers- und Mannschaftsbehausung stehen noch heute und können kostenfrei besucht werden und vermitteln via Informationstafeln viele Informationen über das Leben in jenen Zeiten in dieser Region.

Etwas weiter findet sich die Aussichtsplattform „Eagle Hawk Neck Lookout“ von der man einen Herrlichen Blick über die Szenerie und den Küstenstreifen gewinnen kann.


Wenn ihr wissen wollt wo wir gerade stecken, könnt ihr euch auch hier über unsere Route informieren.

Habt ihr Fragen und Anregungen oder Themenvorschläge?
Dann Lasst es uns wissen!

Hat es gefallen? Dann auch!

Ihr findet uns für die „latest News“ auch auf Facebook unter:
www.facebook.com/rollkoefferchen

Unseren Youtube Kanal findet ihr unter:
www.youtube.com/c/RollkoefferchenDe




Hinterlasse einen Kommentar