Hobart

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Hobart ist die größte Stadt Tasmaniens und dessen Hauptstadt, berühmt für den Mount Wellington der aus dessen Mitte in den Himmel ragt – wenn er nicht gerade von Wolken verhüllt ist und berühmt für sein Museum of Modern Art – MOMA.

Wir müssen zugeben, während unseres Besuches kommend vom “South Cape”, “Cradle Mountain” und “Mount Field” waren wir etwas satt von Bergen und Natur und da gerade ein besonderes Festival rund um und in der MOMA veranstaltet wurde dessen Eintritt für drei Tage 140$ kostete und somit ausserhalb unseres Budgets lagen haben wir uns einer anderen Sehenswürdigkeit von Hobart gewidmet.
Dem “Salamanca Market”.

Jeden Samstag versammeln sich in der Stadtmitte Hobart´s von 08:00 – 15:00, Händler und Handwerker, Farmer und Köche, Musiker und Schriftsteller um ihre Waren und Erzeugnisse feilzubieten. In der kompletten Innenstadt herrscht ein Ausnahmezustand, Gerüche und Geräusche jagen sich durch die Gassen und inspirieren zu lauschen oder zu kosten.

Wer einen ruhigen Ort zum verweilen sucht ist zu diesem Zeitpunkt fehl am Platze in der Innenstadt von Hobart.

Doch der Hafen ist nur ein Möwenschiss weit entfernt und so kann man genauso schnell aus dem Trouble wieder zurück an das (be)rauschende Meer flüchten wie es einen hierhin geworfen hatte.

Die Esplanade führt einen vorbei an Tasmanischen Brauern und Whiskey Distillen, am Yachthafen, an kreischenden Meeresvögeln. Der Geruch des Meeres wechselt sich mit dem der fettgeschwängerten Atmosphären der Fish and Chips Bratereien.

Herausragend aus dem tourismusorientierten Einheitsbrei wie wir ihn in Hobart zu erleben glaubten ist das “Cafe Kren” ind er Innenstadt welches und mit einer herrlich rot leuchtenden Espressomaschine von der Straße weg in den minimalistischen, aber nicht sterilen, in warmen Tönen gestrichenen, mit Vintageflair angehauchten Gastraum zog und vortrafflichen Kaffe verhieß.

Vorbei also an Maschine und Kuchenauslage die einem trotz geringer Auswahl das Wasser im Munde zusammenlaufen lies, platz gesucht und Karte angesehen.
Etwas verwirrt stellten wir fest, dass die Kaffeeauswahl lediglich auf groß oder klein reduziert war (4,00$ / 4,50$) – verduzt bestellten wir zwei große Kaffee und sollten unsere Auflösung erhalten. Die Kaffeeart (Espresso/Cappuchino/Long lack etc.) wird von der Bedienung erfragt und kostet immer
gleich. Warum nicht. Die Bohnen kommen aus einer Rösterei in Hobart, 100% Arabica. Der Kaffe ist stark und gut, da gibt es nichts zu rütteln.
Die Maschine hatte richtig geworben.
…der “Choklade Mud Cake” im übrigen auch – 7$ zwar, aber hat locker an Menge und Kaloriengehalt für zwei gereicht. Schlagobers inklusive.

Am Stadion gibt es die geduldete Möglichkeit eine Nacht zu stehen. Kalte Outdoordusche, Toiletten, Barbeques, Outdoorgym, mit etwas Glück den ein oder anderen Delfin im Meer und den Mount Wellington im Blick. Eine geniale Szenerie.

Und weil man dem Zuckershock des Mud Cake noch etwas fettig salziges entgegensetzen musste, man muss ja auch auf seinen Elektrolythaushalt achten, statteten wir dem Fish´n´Chips brater in der Nachbarschaft noch einen Besuch ab.
Nettes Personal, gerechtfertigte Preise. Ebenfalls super.

Hobart bedeutete für uns somit eins als wir schlafen gingen; ein voller Bauch und Kalorien für zwe und eine eisige Dusche.


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